Powerplay kam zu spät

Auch gegen den Tabellenletzten ging der VfB im Jahnstadion leer aus. „Wir belohnen uns einfach nicht. Das Erfolgserlebnis hat gefehlt“, haderte Trainer Mevlüt Ata nach der 0:1-Niederlage im Nachholspiel am Dienstagabend.

VfB Bottrop - FSV Vohwinkel 0:1 (0:1)
(Landesliga)

 

Im ersten Durchgang präsentierte sich der Abstiegskandidat aus Wuppertal sehr engagiert und ging etwas glücklich, aber nicht unverdient nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. „Wuppertal hat keine Chance zugelassen“, so Mevlüt Ata. Entsprechend ging es auch mit dem 0:1-Rückstand für den VfB in die Kabine.

 

Zur zweiten Halbzeit stellte Trainer Mevlüt Ata seine Mannschaft dann um und es entwickelte sich ein Sturmlauf auf das Tor der Gäste, doch erneut blieben zahlreiche Chancen ungenutzt. Der Ball wollte nicht ins Netz. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf gemacht. Sie hat ein Powerplay aufgezogen und alles gegeben. Wir treffen das Tor nicht. Das ist unser Manko“, so Ata.

Kurz vor Schluss folgte dann noch eine Schrecksekunde. Der Unparteiische zeigte Daniel Späth plötzlich die rote Karte, weil er eine angebliche Beleidigung vernommen hatte. Doch dank der Interventionen eines Wuppertalers nahm der Mann in Schwarz diese Entscheidung wieder zurück. „Eine faire Geste der Wuppertaler“, freute sich Trainer Ata.

 

Schon am Sonntag geht es in der Liga weiter. Dann gastiert die Spitzenmannschaft Arminia Klosterhardt im Jahnstadion. hw

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