Tabellenführung verloren

Nach der zweiten Saisonniederlage verliert die Landesliga-Elf nicht nur die Tabellenführung, sondern ist nun schon seit drei Spieltagen sieglos. Beim Vogelheimer SV setzte es eine 0:3-Niederlage. Besser lief es für die Reserve, die das Derby bei den Batenbrocker Ruhrpott Kickern für sich entscheiden konnte. Die dritte Mannschaft kam dagegen nicht über ein 1:1 hinaus.

Vogelheimer SV – VfB Bottrop 3:0 (1:0)

(LL, 8. Spieltag)

 

„Wir sind einfach keine Spitzenmannschaft. Ich bin froh, dass wir den Druck der Tabellenführung nun erst einmal wieder los sind“, konnte VfB-Trainer Mevlüt Ata der 3:0-Niederlage beim Essener Nachbarn Vogelheimer SV zumindest etwas Positives abgewinnen. Ansonsten konnte Ata nur von Fehlpässen, Zweikampfschwäche und schlechtem Stellungsspiel berichten. Beim VfB wollte am Sonntag einfach nichts zusammenlaufen.

 

Dabei waren auch die Gastgeber aus dem Tabellenkeller bei weitem keine Übermannschaft, doch der VfB-Übungsleiter hatten das Unheil schon in der ersten Minuten kommen sehen: „Die ersten Pässe sind alle beim Gegner gelandet. Das konnte nichts werden und beim ersten Gegentreffer haben wir dann schön gepennt“, so Ata. Der Vogelheimer Mohamed Bouterfas bedankte sich und netzte zur 1:0-Führung ein (30.), die auch zur Pause noch Bestand hatte. Um das Offensivspiel zu beleben, brachte Ata zur Pause Mario Zoranovic und Tano De Haan, doch Erfolge stellten sich nicht ein und auch Nachwuchsspieler Oktay Semiz, der dreißig Minuten vor dem Ende kam, konnte nicht mehr für frischen Wind sorgen. Stattdessen waren die Gastgeber zur Stelle. Fabian Trappe traf zum 2:0 (63.) und mit dem Schlusspfiff erzielte erneut Mohamed Bouterfas nach einem Missverständnis im Aufbauspiel des VfB den 3:0-Endstand. Freistehend behielt der Stürmer vor Marco Rinski die Nerven und machte es damit besser als die VfB-Offensive, die fahrlässig mit den eigenen Möglichkeiten umgegangen war.

 

„Es hat einfach nicht sollen sein. Die Fehler ziehen sich durch die ganze Mannschaft, unser Selbstvertrauen ist weg“, haderte Ata abschließend, der aber dennoch optimistisch nach vorne blick: „Ich weiß, wo ich die Hebel ansetzen muss, und dann kann es nur besser werden.“

Batenbrocker RK – VfB Bottrop II 2:4 (1:1)

(KL B, 8. Spieltag)

 

Die Reserve bleibt auf Erfolgskurs und holte auch bei den Batenbrocker Ruhrpott Kickern drei Punkte. In der Tabelle schiebt sich die Weglicke-Elf damit bis auf Rang fünf vor.

 

Zur Pause hatte es nach dem Führungstreffer durch Mark Skowronek und einem Eigentor von Verteidiger Marcel Badura noch 1:1 gestanden, und auch im zweiten Durchgang begegneten sich im Volkspark Batenbrock zunächst beide Teams auf Augenhöhe. Giuseppe Scalia brachte den VfB erneut in Front, doch die Gastgeber kamen durch Robin Axel erneut zum Ausgleich. Erst die Schlussphase brachte schließlich die Entscheidung zu Gunsten der VfB-Reserve. Julian Stuchlik traf zum 3:2 und kurz vor dem Schlusspfiff erzielte erneut Mark Skowronek den 4:2-Endstand und machte so den vierten Saisonsieg perfekt.

VfB Bottrop III – SV Fortuna Bottrop IV 1:1

(KL C, 8. Spieltag)

 

Ein schwaches Spiel ohne Sieger sahen die Zuschauer im Jahnstadion zwischen dem VfB III und Fortuna IV. Da erneut kein Schiedsrichter antrat und die Fortunen auf ihr Vorrecht, einen Unparteiischen zu stellen, verzichteten, pfiff VfB-Spieler Malte Steinberg die Partie.

 

Dabei hatte er jedoch bei unentwegt lamentierenden Gästen und aufkommender Unruhe auf dem Feld keinen leichten Stand. Dass es am Ende 1:1 ausging, hatte sich der VfB jedoch selbst zuzuschreiben, denn der Gastgeber fand nie zu seinem Spiel. Nach der frühen Fortuna-Führung fehlten den Schwarz-Weißen die spielerischen Mittel und die nötige Geduld, um den Gast auszuspielen. So kam es nur noch zum Ausgleich, als Matthias Hürter im Strafraum gefoult wurde und Niklas Geilich den fälligen Elfmeter verwandelte. Fortuna musste nach zudem einer Tätlichkeit noch etwa 20 Minuten mit zehn Mann auskommen, rettete den Punkt aber nicht unverdient über die Zeit, während der VfB III in seinen Leistungen sehr wechselhaft bleibt.




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