Ata-Team spielt nur 1:1 in Richrath

Es wurden nur sieben der angepeilten neun Punkte. Die Landesligamannschaft kam bei Tuspo Richrath nicht über ein 1:1 hinaus und verlor zugleich die Tabellenführung. Über Siege jubelten die Reserve und auch die dritte Mannschaft, die endlich das ersehnte Erfolgserlebnis verbuchte.

Tuspo Richrath - VfB Bottrop 1:1 (0:1)

(LL, 10. Spieltag)

 

Nach dem Sieg am Vorwochenende über den hochgehandelten ESC Rellinghausen kam der VfB bei Tuspo Richrath nicht über ein 1:1 hinaus und muss die Tabellenführung an Rot-Weiss Essen II abtreten.


Da neben Daniel Späth und Sascha Bartsch auch Fabian Blanik (Reserve) und David Gajda (beruflich verhindert) fehlten und zudem Oktay Semiz verletzungsbedingt kurzfristig passen musste, reiste der VfB mit nur 13 Feldspielern zu Tuspo Richrath. Für Daniel Späth begann Nico Andreadakis im Mittelfeld, Aziz Rachidi führte die Mannschaft als Kapitän auf das Feld. Dort begann der Bottroper Tabellenführer engagiert und wurde schon in der Anfangsphase belohnt. Nach einem schönen Pass von Patrick Drechsler war es zum wiederholten Male Marcel Siwek, der die Nerven behielt und zur 1:0-Führung traf (10.). Es war der fünfte Saisontreffer für den Mittelfeldspieler. „Danach hatten wir noch viele weitere gute Möglichkeiten, haben die aber zu lässig vergeben. Wir hätten mindestens 3:0 führen müssen“, haderte Trainer Mevlüt Ata mit der knappen 1:0-Pausenführung.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber, die vom ehemaligen polnischen Nationalspieler Marek Lesniak gecoacht werden, besser ins Spiel und nicht unverdient zum Ausgleich. Nach einer Hereingabe von der linken Seite überwand der Richrather Dennis Lichtenwimmer VfB-Keeper Marco Rinski aus gut elf Metern (60.). Mehr Tore fielen nicht. Zwar sah der bereits verwarnte Deniz Yesil kurz vor Schluss wegen eines Foulspiels die Gelb-Rote Karte, doch es blieb beim 1:1. „Im Nachhinein müssen wir mit dem Remis zufrieden sein, denn wenn man so fahrlässig mit den Chancen umgeht, wird man in der Regel bestraft. Daher ist das Wichtigste, dass wir nicht verloren haben, zumal ich den Jungs sonst keinen Vorwurf machen kann. Sie haben Gas gegeben, aber es hat halt nicht zum Sieg gereicht“, so das Fazit des Trainers, der schon nächste Woche im Nachbarschaftsduell bei Arminia Klosterhardt wieder angreifen will.

TB Oberhausen - VfB Bottrop 0:4 (0:1)

(KL B, 10. Spieltag)

 

"Ich habe super schönen Fußball meiner Mannschaft gesehen. Der Sieg war nie in Gefahr und hochverdient, denn der Ball lief und der Gegner ist nur ein Mal vor unser Tor gekommen", hatte Reserve-Trainer Marek Weglicki nach dem 4:0-Erfolg über den Turnerbund Oberhausen nichts zu meckern.

 

Unterstützt durch Fabian Blanik rehabilitierte sich die zweite Mannschaft mit dem Sieg für das Unentschieden vom Vorwochenende gegen Sterkrade 06/07 und schiebt sich mit dem fünften Saisonsieg auf Rang fünf vor. Als Torschützen glänzten beim Auswärtserfolg Mark Skowronek, der doppelt traf, sowie Guiseppe Scalia und Nicolai Stangenberg.

SV Vorwärts 08 II - VfB Bottrop III 0:2 (0:1)

(KL C, 10. Spieltag)

 

Die Negativserie ist endlich beendet. Mit einem 2:0-Erfolg bei der Zweitvertretung des SV Vorwärts fand die Dritte wieder zurück in die Erfolgsspur, auch wenn der Glanz des Saisonstarts höchstens durchschimmerte. "Wir haben uns vorgenommen, dieses Spiel unter allen Umständen zu gewinnen und nur darauf kam es an. Das hat die Mannschaft gemacht", resümierte Trainer Björn Schnieder.

 

Gegen das Kellerkind Vorwärts nahm der VfB von Beginn an das Spiel in die Hand und wurde mit der zweiten Chance belohnt. Dominic Wien traf ins Schwarze. Doch im Anschluss nahm der VfB den Fuß vom Gas, spielte nicht mehr zwingend nach vorne. "Das haben wir in der Pause angesprochen und das hat das Team nach dem Seitenwechsel
besser gemacht, auch wenn natürlich nicht alles klappte", so der Trainer. Ähnlich wie in Halbzeit eins gelang dem VfB ein schneller Treffer, diesmal ließen die Schwarz-Weißen aber nicht nach. Zwar wollte kein weiteres Tor gelingen, mit dem zweiten Abschnitt konnte Trainer Schnieder aber zufriedener sein. "Natürlich ist uns bewusst, dass wir von der Form des Saisonstarts noch ein ganzes Stück weg sind, aber die Mannschaft brauchte ein Erfolgserlebnis, das hat sie sich heute erarbeitet", lautete das abschließende Fazit.

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