Derby-Pleite in Klosterhardt

Mit einer Niederlage kehrte die 1. Mannschaft vom Derby bei Arminia Klosterhardt zurück. Dabei verlor sie nicht nur das Spiel, sondern auch Mario Zoranovic (Rote Karte) und Kevin Wagener (Mittelhandbruch). Besser machten es die zweite und dritte Mannschaft, die ihre Spiele gewinnen konnten.

Arminia Klosterhardt - VfB Bottrop 2:1

(Landesliga, 11. Spieltag)

 

Für den VfB lief im Derby bei Arminia Klosterhardt einiges schief. Am Ende stand eine ärgerliche, aber auch nicht unverdiente 2:1-Niederlage. Bitter deshalb, weil die Arminen erst kurz vor Schluss zum Ausgleich kamen und der VfB zudem Mario Zoranovic wegen einer roten Karte und Kevin Wagener wegen eines Mittelhandbruches verlor.

 

In der ersten Halbzeit agierten die Gastgeber vor gut gefüllten Rängen in Klosterhardt überlegen und kamen durch Peter Müller zur Führung. Nach einem Freistoß war die VfB-Defensive einen Moment unachtsam und es hieß 0:1 (40.). Nach dem Seitenwechsel intensivierte der VfB seine Offensivbemühungen, doch diese erhielten einen Dämpfer, als der Unparteiische Mario Zoranovic nach einem Foulspiel vom Platz stellte. Eine überharte Entscheidung. In Unterzahl kam die Mannschaft von Mevlüt Ata dann aber doch noch zum Ausgleich. Nico Andreadakis verwandelte einen Freistoß direkt zum 1:1 (78.). Für den Neuzugang war es der erste Ligatreffer im VfB-Dress. Doch das 1:1 war nicht von langer Dauer. Erneut erschien Peter Müller freistehend vor Keeper Marco Rinski und vollendet zum 2:1-Siegtreffer.

"Die unberechtigte rote Karte gegen Mario Zoranovic war in meinen Augen der Knackpunkt. In der ersten Halbzeit waren wir sehr schwach aber die Mannschaft hat eine Trotzreaktion in der zweiten Halbzeit gezeigt. Da waren wir läuferisch besser und haben uns Freiräume geschaffen, haben es in den ersten zehn Minuten leider versäumt den Ausgleich zu schaffen", so Mevlüt Ata im Anschluss an das Spiel.

SSV 51 Welheim - VfB Bottrop II 0:1 (0:0)
(Kreisliga B, 11. Spieltag)

 

Trainer Marek Weglicki war nach dem 1:0-Erfolg bei SSV 51 Welheim erleichtert. "Das war ein grottenschlechtes Spiel meiner Mannschaft", ging der Trainer hart mit seiner Mannschaft ins Gericht, die nun seit fünf Spielen ohne Niederlage ist und sich der Spitzengruppe der Tabelle nähert.

 

Für das Highlight des Tages sorgte Stürmer Mark Skowronek, der mit einem perfekten Fallrückzieher im zweiten Durchgang für das 1:0 und damit den Siegtreffer sorgte. Gute Noten verdienten sich ansonsten nur Sascha Bartsch, dessen Präsenz die Hintermannschaft stabilisierte, und Torwart Daniel Ernst, der seine Farben mit einigen Paraden im Rennen hielt. "Ansonsten ist es nicht so gelaufen wie ich es mir vorgestellt habe. Wir haben schlecht nach Vorne gespielt und dem Gegner zu viele Freiräume gelassen", haderte Marek Weglicki, der aber auch den Gegner lobte: "SSV hat uns gut Paroli geboten und ein starkes Spiel gemacht. Sie hätten einen Punkt verdient gehabt, ich verstehe nicht, warum die so weit unten stehen in der Tabelle, deshalb kann ich mit den drei Punkten insgesamt natürlich gut leben."

Arminia Lirich III - VfB Bottrop III 1:3

(Kreisliga C, 11. Spieltag)


Es war ein kurioses Bild, als nach dem Duell der Drittvertretungen von Arminia Lirich und dem VfB Bottrop der Schlusspfiff ertönte: Der VfB siegte mit 3:1, trotzdem sah man nach Spielende fast nur kopfschüttelnde VfBer. "Ich habe ja auch schon manchen Scherz mitgemacht, aber das war heute die Krönung", bilanzierte ein ebenfalls konsternierter Trainer Björn Schnieder.


Der VfB begann in Lirich furios und erzielte in der ersten halben Stunde zwei Traumtreffer. Niklas Geilich traf mit links in den linken Winkel, Kevin Trost mit rechts in den rechten Winkel. Zudem traf Niklas Geilich ins leere Tor, nachdem er mit Ulrich Misz den Ball erobert hatte und von diesem bestens freigespielt wurde. Was dann nach dem Seitenwechsel passierte, sollte jedoch vielen Schwarz-Weißen die Sprache verschlagen. Mit unzähligen, nicht nachvollziehbaren Entscheidungen brachte der Schiedsrichter den VfB zur Verzweiflung. "Es fing ja schon nach 30 Sekunden an, als unser Spieler für ein Foul im Mittelfeld gelb bekommt", wunderte sich Schnieder auch noch Stunden nach Schlusspfiff. "Dann wird unser Stürmer vier Meter innerhalb des Strafraums gefoult und der Schiedsrichter verlegt das Foulspiel unter dem Gelächter des Gegners nach außen. Dafür gibt's auf der andern Seite einen Elfmeter, der wieder Lachen auf dem Platz zur Folge hat", berichtet ein gefrusteter Coach, der aber betonte, dass auch der VfB in der zweiten Halbzeit Entschlossenheit vermissen ließ. So blieb es beim 3:1. "Es waren ganz kuriose zwei Stunden. Ich bin sicher, der Schiedsrichter hat nach bestem Wissen und Gewissen gepfiffen. Aber ich dachte bis zuletzt, dass Kurt Felix um die Ecke kommt und fragt, ob wir Spaß verstehen. Leider kam niemand."  

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