Doppelniederlage

Nach fünf Spielen ohne Niederlage kassierte der VfB in Rellinghausen eine deutliche 1:4-Niederlage und auch für die zweite Mannschaft lief es vom Ergebnis her nicht besser. Zwar wollte Reserve-Trainer Marek Weglicki seinem Team keine Vorwürfe machen, doch das Spiel gegen Sterkrade 06/07 II ging mit 5:3 verloren.

ESC Rellinghausen - VfB Bottrop 4:1 (2:0)
(Landesliga)

 

Ohne Daniel Späth und Marvin Höner war der VfB in das Spiel gegen den Aufstiegskandidaten in Rellinghausen gegangen und lieferte in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung ab. "Das war grottenschlecht", nahm Trainer Mevlüt Ata kein Blatt vor den Mund. Entsprechend lagen seine Mannen schon zur Pause mit 0:2 zurück.

 

Nach dem Seitenwechsel fing sich die Mannschaft dann etwas, doch den ersten Treffer erzielten die Gastgeber, die mit dem 3:0 für die Vorentscheidung sorgten. Doch der VfB gab sich so leicht nicht geschlagen und kam durch einen verwandelten Elfmeter von Marc Wittstamm nach einem Foul an Patrick Drechsler zum 3:1 heran. Und wer weiß, was passiert wäre, wenn Nico Andreadakis Freistoßknaller nicht an die Querlatte, sondern ins Netz geflogen wäre. "Wenn wir auch das 3:2 noch gemacht hätten, wäre ein Punkt drin gewesen", so Ata. Doch es sollte nicht so sein und so kam Rellinghausen kurz vor Schluss noch per Strafstoß zum 4:1 und zu allem Überfluss sah Kevin Wagener wegen einer angeblichen Schiedsrichterbeleidigung in letzter Minute noch die rote Karte. Bitter für ihn und den VfB, denn es war bereits der zweite Platzverweis in der laufenden Saison.

Sterkrade 06/07 II - VfB Bottrop II 5:3 (0:1)

(Kreisliga B)

 

Die Gastgeber warfen gegen die Reserve alles in die Waagschale und boten gleich drei Akteure aus der Bezirksligaelf auf, um im Abstiegskampf zu punkten und setzten sich am Ende mit 5:3 durch.

 

Doch der VfB hielt von Beginn an gut dagegen und ging durch einen Treffer aus rund 40 Metern von Bekir Karakullukcu mit 1:0 in Führung. "Das war ein wunderbarer Schuss", so der Kommentar von Trainer Marek Weglicki. Mit dem 1:0 ging es auch in die Kabine.

 

Nach dem Seitenwechsel ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst glichen die Gastgeber aus, ehe Nicolai Stangenberg den VfB erneut in Führung schoss. Doch durch einen Doppelschlag drehten dann die Gastgeber die Partie. In einer unterhaltsamen zweiten Halbzeit war es dann Guiseppe Scalia, der wiederum den Ausgleich für den VfB herstellte. Zumindest der eine Punkt wäre für den VfB verdient gewesen, doch am Ende hatte Sterkrade die Nase vorn und kam zunächst zum 4:3, ehe in der Schlussminute sogar noch das 5:3 fiel.

 

"Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn sie hat bravourös gekämpft, aber natürlich darf man mit drei Auswärtstoren nicht verlieren", so das Fazit von Trainer Marek Weglicki.

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