Unglückliche Niederlage gegen Velbert

Nächster Rückschlag für den VfB Bottrop. Im vorgezogenen Heimspiel gegen den SC Velbert kassierte der Landesligist am Donnerstagabend eine unglückliche 1:2-Niederlage. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Marc Wittstamm.

VfB Bottrop - SC Velbert 1:2 (0:1)
(LL, 28. Spieltag)

 

Ohne die Leistungsträger Daniel Späth und Göksal Yergök empfing der VfB den Tabellensechsten. Nach einer schwachen ersten Halbzeit und der verdienten Führung für die Gäste durch Serverin Przybylski (40.) präsentierte sich der VfB im zweiten Durchgang stark verbessert. Besonders der quirlige Oktay Semiz war kaum mit fairen Mitteln zu bremsen. So auch in der 57. Minute, als der Nachwuchsmann im Strafraum rüde von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marc Wittstamm sicher zum nun verdienten Ausgleich. Auch in der Folgezeit übernahm der VfB die Initiative und konnte sich zudem auf Torwart Marco Rinski verlassen, der zwei Mal prächtig parierte. Doch das zweite Tor für den VfB wollte nicht fallen. Oktay Semiz scheiterte freistehend in bester Frank-Mill-Manier am Torpfosten und auch Nico Andreadakis brachte den Ball aus aussichtsreicher Position nicht ins Netz. Eine strittige Szene entschied schließlich die Partie zu Gunsten des Gastes aus Velbert. Der Unparteiische hatte im Strafraum ein Foul von Sascha Bartsch gesehen und entschied auf Elfmeter. „Den muss man nicht geben“, befand Mevlüt Ata. Das sah auch Marc Wittstamm so, protestierte beim Schiedsrichter und sah dafür die rote Karte. Der Velberter Serverin Przybylski ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 2:1-Siegtreffer (85.).


„Wir sind unglaublich enttäuscht. Es läuft einfach nicht und wir sind erneut nicht für unseren Einsatz belohnt worden“, haderte Trainer Mevlüt Ata nach der dritten Niederlage in Folge. Die Blicke beim VfB richten sich nun auf den Tabellenkeller. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt derzeit sechs Punkte. „Vieles hängt von den Spielen der Konkurrenz am Wochenende ab, aber ich bin sicher, dass wir auch aus eigener Kraft die Klasse halten werden“, gibt sich der Trainer optimistisch.

 

Text: Henning Wiegert

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