Zweite punktet glücklich

Ein glücklicher Punkt, eine unglückliche Niederlage - so lautet das Fazit der Heimspiele der Zweit- und Drittvertretung des VfB. Während die zweite Mannschaft auf dem personellen Zahnfleisch zumindest noch einen Zähler erkämpfte, musste die dritte Mannschaft die Punkte den Elfern überlassen.

VfB Bottrop II - SV Rhenania II 1:1 (0:0)

Nach einem Spiel, in dem Rhenania in vielen Situationen „besser“ war, teilten sich die Mannschaften die Punkte. „Wir sind heute mit dem aller letzten Aufgebot angetreten“, so VfB-Coach Marek Weglicki. Im ersten Durchgang bekamen die Zuschauer nicht viel geboten, Torchancen waren auf beiden Seiten zu beobachten, wurden aber gut verteidigt oder teilweise leichtfertig vergeben. Somit ging es mit einem 0:0-Unentschieden in die Halbzeitpause. Die Anfangsphase der zweiten 45. Minuten entwickelte sich ähnlich wie der erste Durchgang. In der 65. Spielminute waren es dann die Rhenanen, die ihren Angriff zu Ende spielten und den Führungstreffer erzielen konnten. Doch nur zehn Minute später egalisierte Christian Wolff die Führung und brachte den VfB wieder ins Spiel. Nach dem Ausgleichstreffer fehlte erneut bei beiden Mannschaften oft der letzte Pass und die Angriffe konnten nicht zu Ende gespielt werden. „Rhenania war besser aber es hat nicht gereicht und wenn wir nur ein Quäntchen Glück haben machen wir kurz vor Schluss das 2:1“resümirte Weglicki, der Coach der Hausherren. Somit mussten sich die Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden geben.

„Mit zwei verletzen und drei Torhütern auf dem Feld, haben es die Rhenanen trotzdem nicht geschafft uns zu schlagen. Nach dem Hinspiel ärgerte sich der Trainer von Rhenania, weil ich Leute aus der ersten hatte und jetzt waren wir geschwächt und sie haben es trotzdem nicht geschafft. Ich bin gespannt was er dazu sagt“, ärgerte sich Weglicki nach der Partie. Der Rhenanen-Trainer Ralf van Niersen war für die Auf’m-Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Quelle: aufmplatz.com

VfB Bottrop III - SV 1911 II 0:2 (0:1)
Das Kopf schütteln fand nach Spielschluss kein Ende. Wieder einmal verlor der VfB ein Spiel, in dem man klar besser war und aus wenigen Chancen entscheidende Tore zuließ. "Ich müsste wieder das Gleiche sagen wie nach fast allen bisherigen Niederlagen. Aufwand und Ertrag stehen bei uns einfach in keinem Verhältnis", ärgerte sich Trainer Björn Schnieder über eine erneut unnötige 0:2-Niederlage gegen 1911 II.
Grund zum Ärger gab es bereits vor der Partie, denn erneut fielen zehn Spieler aus. "Das ist jetzt das elfte Mal am Stück, dass mir mindestens neun Akteure fehlen. Es mag viele gute Gründe geben, aber in der Summe ist das einfach zu wenig, um oben mitzuspielen", befand Schnieder. Doch auch ohne zehn hätte der VfB das Spiel gegen wie erwartet auftretende Elfer nicht verlieren müssen. "Wir wussten, dass die Elfer fast ausschließlich mit langen Bällen operieren und wollten dementsprechend tiefer stehen als sonst. Das erste Tor kriegen wir dann nach einem langen, bei dem der Stürmer 20 Meter auf unseren Torwart zulaufen kann. Da muss man nichts mehr analysieren", so Schnieder, der seiner Mannschaft aber zu Gute hielt, im zweiten Durchgang alles probiert zu haben. Doch trotz drückender Überlegenheit brachte der VfB die Kugel nicht im Tor unter, was die Elfer Minuten vor Schluss mit einem Konter bestraften. "Es ist einfach ermüdend, immer wieder das gleiche, ernüchternde Fazit ziehen zu müssen. Wir werden nach der Saison einige Dinge hinterfragen müssen, sowohl was die Spieler betrifft als auch mich. So ist es für alle zu wenig", zieht der Trainer ein erstes Saisonfazit. Dabei will der Coach nichts schlecht geredet wissen. "Sicherlich kann man der Meinung sein, dass Platz vier oder fünf in der ersten Saison okay ist. Aber es entspricht nicht dem Potenzial der Mannschaft. Nach jedem Spiel höre ich von vielen Seiten 'ihr müsst eigentlich oben mitspielen'. Aber wir tun es nicht. Und da werden wir ansetzen."




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