Alle VfB-Teams punkten

Die Landesliga-Mannschaft erkämpfte sich beim Kader-Comeback von Marc Wittstamm einen Punkt in Sterkrade. Klare Siege konnten die Zweit- und Drittvertretung beim SV Vonderort feiern.

Sterkrade-Nord - VfB Bottrop 1:1 (0:0)

LL, 8. Spieltag

 

Ein gerechtes Unentschieden und für beide Seiten einfach zu wenig. "Es ist für uns eine echte Hamstersaison. Wir haben auswärts einen Punkt mitgenommen und müssen jeden möglichen Punkt einhamstern", so das Fazit von VfB-Co-Coach Christian Müller. Erfreulich war, dass Marc Wittstamm nach langer Erkrankung wieder auf der Bank Platz nahm. "Das war schon sehr emotional heute für uns", verrät Müller. Der Gast aus Bottrop präsentierte erneut zwei unterschiedliche Halbzeiten; diesmal "mit der schlechteren zur zweiten Hälfte",  so Müller, denn im ersten Durchgang stellte der VfB aus der Sicht vom Physiotherapeuten das bessere Team - nur die zwingende Torchance fehlte. In der Pause musste Coach Mevlüt Ata gezwungendermaßen wechseln; Mohamed Bouterfas musste mit einer Zerrung runter und Ünal Oruc ist gelb vorbelastet direkt in der Kabine geblieben. "Und dann sind wir völlig aus der Spur und rennen nur noch hinterher", beschreibt Christian Müller die zweite Hälfte aus Sicht seiner Mannschaft, bei der eingewechselte Samet Sadiklar nach einer tollen Einzelleistung an der Grundlinie in der 68. Minute zum Endstand ins lange Eck treffen konnte; Daniele Kowalski sorgte in der 51. Spielminute für die Sterkrader Führung, nachdem Christian Skerwiderski in der Abwehr am Ball vorbeirutschte und Kowalski diesen Ausrutscher goldrichtig nutzte. Für Lars Mühlbauer und seinem Team waren es eher zwei verlorene Punkte, denn für ihn waren die Nordler ganz klar das bessere Team - "der VfB hätte sich nicht beschweren können, wenn sie verloren hätten. Wir hätten einen Sieg verdient gehabt", so der Sterkrader Trainer, der nach der ganzen Niederlagenserie zunächst für Stabilität in der Defensive sorgen wollte. "Wir haben auch nur eine Torchance zugelassen und die hatten die Bottroper auch gleich genutzt. Das Tor entstand nach einer Kette von Fehlern", so Mühlbauer weiter. Viele Torchancen entstanden jedoch auch nicht zwingend auf der Seite der Gastgeber. "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben sehr viel gearbeitet, die Defensive stand gut und nach vorne müssen wir halt noch mehr tun. Das war unter'm Strich eine gute Partie meiner Mannschaft", resümiert der junge Coach der Nordler. Für ihn heißt es nun Mund abputzen und wieder nach vorne schauen; "Dienstag ist wieder Training", so Mühlbauer abschließend.

Quelle: aufmplatz.net

SV Vonderort - VfB Bottrop II 3:6 (2:3)

KL B, 8. Spieltag

 

„Wir haben heute den Gegner dominiert und auch verdient einen Sieg eingefahren“, freut sich Marek Weglicki von der VfB Reserve. Vor allem in der ersten Hälfte präsentierten sich die Gäste hervorragend. Sie erspielten sich eine Torchance nach der anderen und erzielten nach nur drei Minuten die Führung. In der 25. Minute erhöhte Dennis Bieniek auf 2:0, ehe Safak Aksu den Anschlusstreffer erzielte. Das Spiel hörte sich also sehr knapp an, auf dem Feld sah es allerdings ganz anders aus. Die VfB Reserve hatte die Vonderorter gut im Griff und schoss unglaublich oft auf das Tor. „Doch wir haben das Tor nicht gemacht und so blieb es echt spannend“, ärgert sich Weglicki ein wenig. Fünf Minuten nach dem Anschlusstreffer erhöhte Julian Stucklik wieder auf zwei Treffer Abstand. Doch er machte sein Tor keine zwei Minuten später wieder wett. In der 38. Minute versucht er, den Ball zum Torwart zurückzuköpfen, trifft aber in das eigene Tor. So war es unglaublich spannend, denn die Löwen vom Wienberg wurden immer wieder gefährlich. „Das war echt verwunderlich: Vonderort hatte kaum Spielanteile, kam aber immer wieder zu Möglichkeiten“, so Weglicki. Mit dieser knappen Führung ging es in die Halbzeit.

   Die zweiten 45 Minuten versprachen eine spannende Begegnung und so war es auch. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff bekommen die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen. David Winkel tritt an, aber der Torwart Norman Kluwig pariert. Nach dem Elfmeter traten die Gäste auf das Gaspedal. Außerdem musste ein Vonderorter das Feld verlassen. Esref Kara sah in der 60. Minute die Gelb-Rote Karte. So erhöhte Dennis Bieniek in der 66. Minute auf 4:2. Auch danach vergab die Mannschaft von Weglicki große Chancen und so blieb die Partie lange Zeit spannend, bis Julian Stuchlik das Spiel mit dem 5:2 entschied. Zwar schoss Hüseyin Cakir noch das 3:5, doch Guiseppe Scalia stellte ebenfalls in der letzten Minute den alten Abstand wieder her. Marek Weglicki war fast in allen Punkten von seiner Mannschaft begeistert: „Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gezeigt. So ging der Sieg auch in der Höhe in ROdnung und hätte noch höher ausfallen müssen. Wenn wir ein bisschen besser im Abschluss gewesen wären, wär die Partie heut zweistellig ausgegangen. Aber wir sind natürlich hoch zufrieden und freuen uns über die drei Punkte. Nach einem kurzen Aufwärtstrend mussten die Vonderorter einen kleinen Rückschlag erleiden, doch Erdal Balli malt keine schwarze Zukunft: „Wir müssen weiter nach vorne schauen. Wir haben heute verloren, aber das ist jetzt vorbei. Nächste Woche wollen wir dann wieder punkten.“

Quelle: aufmplatz.net

SV Vonderort II - VfB Bottrop III 1:5 (0:3)

KL C, 8. Spieltag

 

In einer über 90 Minuten einseitigen Partie siegte der VfB glanzlos mit 5:1. In der alten Heimat, der Platzanlage der Hobbyliga an der Neustraße, stellte die Drittvertretung beim Tabellenletzten die Weichen früh auf Sieg. Ulrich Misz traf nach acht Minuten zum 1:0, Max Roer erhöhte fünf Minuten später auf 2:0. Vor der Halbzeit stellte Matthias Sprenger dann das Ergebnis auf 3:0, etliche weitere Chancen blieben teils fahrlässig ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel begann der VfB engagiert, wurde durch einen sehenswerten Treffer von Max Roer auch belohnt, danach verflachte die Partie aber zusehends. Grund zum Jubel hatte aber der SV Vonderort II: Ein Querpass eines VfB-Verteidigers landete im Lauf eines Vonderorter Angreifers, der sich nicht zweimal bitten ließ und das zweite Saisontor für den SVV II überhaupt erzielte. Eine Antwort hatte der VfB noch im Köcher: Dennis Herbst traf nach einem Eckball zum 5:1-Endstand.

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