Nächste Herausforderung

Am Sonntag geht es für die VfB-Teams in die nächste Runde und insbesondere die 1. Mannschaft ist in der Landesliga gefordert. Der Nachbar Arminia Klosterhardt gastiert im Jahnstadion. Die zweite Mannschaft geht gegen TB Oberhausen II als Favorit ins Rennen, während die Dritte gegen das punktgleiche Team der SF 06 Sterkrade antritt.

VfB Bottrop - Arminia Klosterhardt
(LL, 12. Spieltag, So., 14.30 Uhr)

 

Nach der deutlichen 1:6-Pleite in Schonnebeck steht für die Landesligaelf die nächste Herausforderung an. Beim Nachbarn Arminia Klosterhardt wartet eine schwere Aufgabe. Die Oberhausener stehen derzeit in der Tabelle auf Rang sechs und setzten sich zuletzt mit 3:2 gegen den Duisburger SV 1900 durch. Im Kader der von Ex-Profi Michael Lorenz trainierten Mannschaft stehen mit Marcel Siwek und Patrick Drechsler auch zwei Akteure, die in der vergangenen Saison noch das Trikot des VfB Bottrop trugen.

VfB Bottrop - TB Oberhausen II
(KL B, 12. Spieltag, So., 12.30 Uhr)

 

Nach der Niederlage gegen den SV 1911 und dem Remis gegen die Ruhrpott Kicker, will die VfB-Reserve auf heimischem Platz gegen den Turnerbund Oberhausen zurück auf die Erfolgsspur. Die Gäste warten bereits seit fünf Spieltagen auf ein Erfolgserlebnis.

VfB Bottrop III - SF 06 Sterkrade
(KL C, So., 16.30 Uhr)

 

Mit einer gehörigen Portion Wut wird die dritte Mannschaft in die Partie gegen den Tabellennachbarn SF Sterkrade gehen. Denn am vergangenen Wochenende verloren die Schwarz-Weißen nicht nur das Spitzenspiel bei Kaprys nach schwacher Leistung mit 2:3, sondern hatte auch etliche Verletzte zu beklagen.

Kapitan Michael Chysky, der in der Vorwoche zur Halbzeit raus musste, fällt mit Schleudertrauma und Gehirnerschütterung vorerst aus. Robert Wendland hat seine Knöchelverletzung noch nicht auskuriert, Maik Trost konnte unter der Woche (Knieverletzung) ebenfalls nicht trainieren. Das gleiche trifft auf Vize-Kapitän Jörn Watterodt zu, der in Oberhausen in der Schlussphase vom Kaprys-Torhüter ins Toraus gestoßen wurde und dort im Gulli umknickte. Zudem muss Trainer Björn Schnieder auf Keeper Sebastian Krotzek, Steffen Eichstädt, Ulrich Misz, Max Roer, Malte Steinberg und Stefan Wilms verzichten. "Natürlich ist die Zahl der Ausfälle gewaltig, aber das wird am Sonntag eine untergeordnete Rolle spielen. Wir bekommen elf Mann auf den Platz und ich gehe davon aus, dass diese Elf etwas beweisen möchte", so Schnieder, der mit seinem Team unter der Woche die Niederlage bei Kaprys aufarbeitete. "Die Mannschaft weiß, woran sie stellenweise in solchen Spielen scheitert. Das liegt nur selten am Gegner. Aber ich merke auch, dass sie das nicht auf sich sitzen lassen möchte. Vielleicht werden wir auch taktisch etwas umstellen", so der Coach weiter. Mögliche Aufstiegsambitionen sind nun ad acta gelegt - was für die Mannschaft auch eine Befreiung sein könnte. "Das ist alles derzeit vollkommen egal. Wir haben am Sonntag einen einzigen Auftrag. Auf den bin ich gespannt."

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