Gerechtes Remis in Buchholz

Am Ende musste sich die Landesligamannschaft mit einem 0:0 bei Viktoria Buchholz zufrieden geben. Die zweite Mannschaft wurde dagegen ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegte den Tabellenletzten klar mit 7:3. Die Dritte drehte einen 0:1-Pausenrückstand innerhalb einer Halbzeit (!) in einen 10:1-Sieg.

Viktoria Buchholz – VfB Bottrop 0:0
(Landesliga)

 

Bei Viktoria Buchholz kam die Landesligaelf nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus, doch Trainer Mevlüt Ata konnte mit der Punkteteilung leben. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir waren stark in den Zweikämpfen, der Spielaufbau war dagegen auf beiden Seiten schwach“, sagte der Trainer gegenüber der WAZ. Einziger Wehrmutstropfen war die rote Karte gegen Fatih Uzun, der nach einem Ellenbogenschlag vorzeitig zum Duschen geschickt wurde und der Mannschaft nun wohl einige Wochen fehlen dürfte.

VfB Bottrop II – SuS 21 Oberhausen II 7:3 (4:1)
(KL B)

 

Die Reserve erfüllte die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten auf heimischer Platzanlage souverän und siegte am Ende deutlich mit 7:3. Dabei trugen sich Julian Stuchlik und Denis Bieniek jeweils dreifach in die Torschützenliste ein. Zudem traf Christian Wolff. Für die Mannschaft von Trainer Marek Weglicki war es der siebte Saisonsieg.

VfB Bottrop III - Hobbyliga Bottrop V (SC Eintracht) 10:1 (0:1)
(KL C)

 

So unterschiedliche Spielhälften hat die Dritte wohl schon seit Jahren nicht mehr gezeigt. Nach zwischenzeitlichem 0:1-Pausenrückstand drehten die Schwarz-Weißen nach dem Seitenwechsel auf und schossen in 45 Minuten ein zweistelliges Ergebnis heraus.

Der VfB ging trotz der zuletzt erlittenen Niederlagen als Favorit in die Partie gegen Kellerkind Eintracht, doch diese Rolle behagte den Gastgebern in der ersten Hälfte kaum. Pomadig im Spielaufbau, mangelnde Laufbereitschaft in der Offensive, inkonsequentes Zweikampfverhalten in der Defensive. So war auch der Eintracht nicht beizukommen, die sich ihrerseits mit zunehmender Spielzeit freischwomm. Das gipfelte im 0:1, bei dem die Eintracht nicht am Distanzschuss gehindert wurde und der Ball auf dem unebenen Platz unglücklich über die Hände des VfB-Schlussmanns sprang.

Der Pausentee muss den VfB dann allerdings richtig wach gemacht haben. Innerhalb von elf Minuten drehte die Schnieder-Elf den Rückstand in eine 4:1-Führung und schoss sich danach in einen wahren Rausch. Allein Niklas Geilich erzielte fünf Treffer, Kapitan Michael Chysky (2), Matthias Sprenger, Daniel Kaiser und Matthias Hürter machten das zweistellige Ergebnis perfekt. "Natürlich mussten wir in der Halbzeit einige Dinge besprechen, aber da will ich nicht mehr nachkarten. Was die Mannschaft in der zweiten Hälfte allerdings gezeigt hat an Einsatzwillen und Laufbereitschaft war überragend. In einer Hälfte zehn Tore zu schießen schaffen nicht viele Teams.  Jetzt gilt es, dieses Level häufiger zu erreichen. Auf den heutigen Auftritt bin ich erstmal stolz", bilanzierte Trainer Björn Schnieder.

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