Mittelfeldplatz gefestigt

Nur die erste Mannschaft konnte am Wochenende als Sieger vom Platz gehen. Sie setzte sich im Duell mit dem Tabellenschlusslicht am Ende souverän mit 3:0 durch. Für die Zweite und Dritte setzte es dagegen Niederlagen.

VfB Bottrop - TuB Bocholt 3:0 (1:0)
(Landesliga)

 

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause hatte der VfB mit dem TuB Bocholt den Tabellenletzten zu Gast. Vor dem Hintergrund, dass die Gäste erst einen Punkt auf dem Konto haben, war ein Sieg Pflicht. Am Ende erfüllte die Mannschaft von Trainer Mevlüt Ata diese Aufgabe nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit souverän und siegte mit 3:0. Die Tore erzielten Burak Öktem, Pascal Bauer und Michael Kiefer. „Endlich haben wir schnell gespielt, Bocholt hat in der zweiten Halbzeit nicht eine Torchance gehabt“, sagte Trainer Mevlüt gegenüber der WAZ. In der Tabelle hat der VfB mit dem Sieg den Platz im Mittelfeld gefestigt. Mit 19 Punkten steht die Mannschaft auf Platz acht und hat fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.

VfB Bottrop II – FC Polonia Bottrop 1:2
(Kreisliga B)

 

Ohne etatmäßigen Torhüter, dafür aber mit dreifacher Unterstützung aus dem Landesligakader unterlag die VfB-Reserve schon am Donnerstagabend beim FC Polonia mit 1:2. Für die Gastgeber stellten Martin Nowrocki und Rafal Widera die Zeichen schon im ersten Durchgang auf Sieg. Erst in der Nachspielzeit kam der VfB noch durch Nicolai Stangenberg zum Anschlusstreffer.

Barisspor Bottrop II - VfB Bottrop III 4:1
(KL C)

 

Einen ganz bitteren Nachmittag erlebte die dritte Mannschaft bei Barisspor II: Nach 90 Minuten musste sich die Elf von Trainer Björn Schnieder deutlich mit 1:4 geschlagen geben.

 

Bereits nach 15 Minuten lag der VfB mit 0:2 im Hintertreffen und ließ danach beste Gelegenheit liegen, ohne dabei jedoch spielerisch Normalform zu erreichen. Nach dem Seitenwechsel stellte Trainer Schnieder um, sein Team kam in der Folge besser ins Spiel und berannte das Barisspor-Tor. Das wurde in der 55. Minute belohnt, als Niklas Geilich Dominic Münst freispielte und der auf 1:2 verkürzen konnte. Doch mitten in der eigenen Schwungphase passte der VfB bei einem Standard nicht auf und kassierte das 1:3. Danach spielte der VfB zwar besser als in Durchgang eins, traf die Latte und zwang den Barisspor-Keeper zu drei Glanzparaden, doch das 2:3 wollte nicht gelingen. Besser machten es die Gastgeber, die davon profitierten, dass VfB-Schlussmann Sebastian Krotzek im Laufduell mit einem Barisspor-Stürmer zu spät kam und der fällige Elfmeter zum 4:1 verwandelt wurde. "Das war ein absoluter Tiefpunkt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass wir ein solches Spiel so verlieren. Aber wir müssen uns eingestehen, dass wir momentan nicht besser sind", bilanzierte ein ernüchterter Trainer und legt den Finger in die Wunde. "Wir brauchen zu häufig zu viele Chancen für ein Tor und machen es dem Gegner auf der anderen Seite viel zu einfach. So läufst du dauernd einem Rückstand hinterher. Und gerade in solchen Situationen merkt man mit dem Fehlen unserer Spielführer Michael Chysky und Jörn Watterodt, dass wichtige Eckpfeiler fehlen. Dann sind wir offenbar doch nur graues Mittelmaß, so weh das Eingeständnis auch tut."

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