Di

18

Mär

2014

Remis gegen den Tabellendritten

Die Landesligaelf holte am Sonntag einen Punkt gegen den Tabellendritten des FSV Duisburg, ebenfalls Unentschieden spielte die dritte Mannschaft beim SV Fortuna Bottrop, während die Reserve erneut eine Niederlage hinnehmen musste.

VfB Bottrop - FSV Duisburg 0:0
(Landesliga)

 

Die 1. Mannschaft trennte sich im heimischen Jahnstadion 0:0-Unentschieden vom Tabellendritten FSV Duisburg. Am Ende war das Remis fast zu wenig aus Sicht des VfB, denn die Mannschaft von Trainer Mevlüt Ata hatte ein klares Chancenplus zu verzeichnen. Besonders in der Halbzeit blieben einige gute Möglichkeiten ungenutzt.

 

„Man hat wieder gesehen, dass wir mithalten können. Schöner wäre es gewesen, wenn wir uns dafür auch belohnt hätten“, sagte VfB-Trainer Mevlüt Ata der WAZ nach dem Spiel.

Fortuna Bottrop II - VfB Bottrop 6:2 (4:2)

(Kreisliga B)

 

Die Bilanz unter dem neuen Trainer Christian Paul bleibt vorerst durchwachsen. Gegen den SV Fortuna Bottrop II ging das dritte von vier Spielen nach der Winterpause verloren. Am Ende stand eine 6:2-Niederlage, wobei der Fortune Robert Kroll mit vier Treffern der VfB-Reserve den Zahn zog. Dabei hatte das Spiel für den VfB zunächst gut begonnen, denn Marcel Knizik hatte die zweite Mannschaft gleich zwei Mal in Führung gebracht, doch zu mehr reichte es nicht.

Fortuna Bottrop III - VfB Bottrop III 2:2 (0:1)

(Kreisliga C)

 

Mit einem 2:2-Unentschieden kam die dritte Mannschaft vom Gastspiel beim Spitzenreiter Fortuna Bottrop III zurück. Mit dem letzten Aufgebot erkämpfte sich der VfB den Punkt redlich und führte dabei sogar gleich zweifach.
Ohne acht Spieler waren die Schwarz-Weißen nach Rheinbaben gereist, Trainer Björn Schnieder hatte selbst schon die Schuhe geschnürt, kam aber um einen Einsatz herum. "Heute muss ich den Jungs ein riesiges Kompliment ausstellen. Uns fehlte eine komplette Offensivreihe, drei Spieler konnten nur dank Schmerztabletten mitwirken und zwei hatten nicht eine Minute der Vorbereitung mitgemacht. Dafür haben sie das überragend gemacht", fand Schnieder.
Dabei hatte sein Team in der völlig neu besetzten Aufstellung anfangs durchaus Probleme mit sehr agilen Gastgebern, fand nach 20 Minuten aber eine defensive Ordnung. Und eine der Kontergelegenheiten nutzte Dominic Münst: von Michael Chysky freigespielt netzte er per Drehschuss ins lange Eck. Den Gastgebern merkte man im Anschluss an, dass sie gegen die nunmehr gut organisierten Gäste kaum Lücken fand, was Unruhe ins Fortuna-Spiel brachte. Doch die schien nach dem Seitenwechsel schnell vorbei zu sein: Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum fielen sowohl der VfB-Verteidiger als auch der Fortuna-Stürmer, der im Fallen aber den Ball am Keeper vorbei bugsieren konnte. Der VfB blieb defensiv aber weiter stabil und im Umschaltspiel sehr gefährlich: der Lohn folgte in der 63. Minute, als Dominic Münst in den Strafraum eindrang, festgehalten wurde und daher nicht mehr zum Torabschluss kam. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und stellte den Fortuna-Verteidiger zudem mit gelb-rot vom Platz. Kai Schiel behielt die Nerven und vollstreckte zum 2:1. "Danach konnte man von außen spüren, dass die Mannschaft damit haderte, ob sie sich weiter auf die Defensive konzentrieren oder die dann deutlich vorhandenen Lücken selbst nutzen soll", hatte Schnieder beobachtet und musste dabei mit ansehen, wie Fortuna einen Stellungsfehler bestrafte. Ein Distanzschuss aus 25 Metern schlug links unten ein. In der Schlussphase drückte Fortuna nochmal mit zahlreichen Eckbällen, doch VfB-Schlussmann Sebastian Krotzek hatte die Lufthoheit auf seiner Seite. "Natürlich hätten wir Fortuna auch in ihrer Defensive gerne mehr abverlangt, aber für die Konstellation hat die Mannschaft das überragend gemacht. Fortuna konnte sich nur selten gute Chancen erspielen, obwohl man erkennen konnte, welche Fähigkeiten im Passspiel sie dank ihres Kunstrasens besitzen." Der VfB hat damit keins der beiden Spiele gegen den bisher ungeschlagenen Aufstiegsfavoriten aus Rheinbaben verloren. "Wir müssen nicht darüber reden, dass wir mit jedem Team mithalten können. Aber die vorderen Plätze werden eben auch in Spielen gegen Welheim entschieden, und da sind wir zu oft zu nachlässig", zog der VfB-Coach eine Zwischenbilanz.

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