VfB geht seinen Weg

Während die erste Mannschaft in der Landesliga mit einem wichtigen 2:0-Heimsieg gegen den SC Bocholt die Weichen weiter Richtung Klassenerhalt stellt müssen sich die zweite und dritte Mannschaft in der Fremde geschlagen geben.

VfB Bottrop - SC 26 Bocholt 2:0 (0:0)

(Landesliga)

 

Sie brauchten einen langen Anlauf und trafen am Ende doch. Dank zweier Tore von Samet Sadikler und Mohammed Bouterfas in den letzten zehn Minuten siegte der VfB Bottrop gegen den Abstiegskandidaten SC 26 Bocholt verdient mit 2:0. Mit nun 33 Punkten auf dem Konto hat die Mannschaft von Trainer Mevlüt Ata bereits ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze.

 

Presseberichte

TB Oberhausen II - VfB Bottrop II 2:1 (0:0)

(Kreisliga B)

 

Die Reserve kassierte beim Turnerbund Oberhausen II eine unnötige Niederlage. Nach einer ersten Halbzeit mit deutlich mehr Spielanteilen auf Seiten des VfB und einem Gastgeber, der nur durch schnelle Konter Gefahr ausstrahlte, ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel führte dann ein individueller Fehler und ein Strafstoß zum 0:2-Rückstand und obendrei kassierte Denis Bieniek noch eine gelb-rote Karte. Die Reserve zeigte in Unterzahl Moral und kam durch einen tollen Tor von Marcel Knizik, der das Leder aus 25 Metern in den Winkel drosch, noch zum Anschlusstreffer, doch mehr war nicht mehr drin.

 

"Das Spiel hat einen unverdienten Sieger gefunden. Wir hatten deutlich mehr Spielanteile, sind derzeit aber leider nur bis zum gegnerischen Strafraum gefährlich", sagte VfB-Trainer Marcel Paul nach dem Spiel.

SF Sterkrade - VfB Bottrop III 2:0

(KL C)

 

Das war ein gebrauchter Nachmittag für die Drittvertretung: mit 0:2 verloren die Schwarz-Weißen beim Tabellenzweiten und verloren neben reichlich Federn auch Linksverteidiger Maik Trost mit einer Knieverletzung.

 

"Das ist heute ein Spiel gewesen, bei dem ich reichlich Nerven gelassen habe. Wir haben nicht gut gespielt, der Schiedsrichter hat mich zur Weißglut getrieben und trotzdem war hier heute so viel mehr drin", fasst VfB-Trainer Björn Schnieder die Geschehnisse in Sterkrade zusammen.

 

Der VfB wollte in Sterkrade aus einer kompakten Defensive mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg kommen, konnte sich so aber in Durchgang eins kaum nennenswerte Torchancen ausspielen. Allerdings passte auch bei den Hausherren der letzte Pass nicht, weswegen es torlos in die Kabine ging. "Wir wollten in der zweiten Halbzeit weiter geduldig spielen und auf unsere Chance warten, weil Sterkrade kommen musste", umriss Schnieder die Pläne seiner Elf, die aber nach 30 Sekunden in der zweiten Halbzeit passé waren: Nach einem Steilpass traf Sterkrade ins kurze Eck. "Danach konnten wir den Schalter nicht gut genug umlegen. Sterkrade hat um den Ausgleich gebettelt, aber wir waren nicht konsequent genug. Mal wieder. Das ist schwer zu akzeptieren", konstatierte der VfB-Coach, der beim entscheidenden Treffer der Hausherren, dem ein klares Handspiel der Sterkrader vorausging, nur staunend zusehen konnte. "Wenn das Spiel läuft könnte ich mich bei solchen Entscheidungen vergessen, danach muss das schnell abgehakt sein. Wir müssen den Hebel bei uns ansetzen. Wir sind auf die Erfordernisse dieses Spiels nicht eingegangen. Das müssen wir uns ankreiden lassen", bilanzierte ein enttäuschter Übungsleiter.

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