VfB punktet beim Spitzenreiter

Im vorgezogenen Spiel beim Tabellenführer VfL Rhede konnte der VfB überraschend punkten, wäre beinahe sogar als Sieger vom Platz gegangen. Fast schon tragisch war der Spielverlauf der zweiten Mannschaft, die ein 0:4 ausglich, um dann doch mit 4:5 zu verlieren. Eindrucksvoll hingegen war der Auswärtssieg der Dritten beim Tabellennachbarn Barisspor III.

VfL Rhede - VfB Bottrop 2:2 (1:1)
LL


Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel konnte der VfB Bottrop am Samstag ein Unentschieden beim Tabellenführer VfL Rhede erreichen. Dabei wäre auch ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen, doch fünf Minuten vor Spielende musste die Ata-Elf den Ausgleich hinnehmen.
"Wir hatten vorgehabt hier mitzuspielen und das haben wir auch geschafft", so VfB-Trainer Mevlüt Ata nach dem Spiel. Doch dabei erwischten die Bottroper zunächst keinen guten Start: Nach sieben Minute folgte zunächst einmal die kalte Dusche für den VfB, denn da konnte der Gastgeber mit 1:0 in Führung gehen. Doch die Ata-Elf konnte eine knappe Viertelstunde später antworten: Kevin Wagener war zur Stelle und traf zum wichtigen 1:1. Bei dem Spielstand blieb es auch bis zum Pausentee. In Durchgang Zwei sollte lange Zeit nichts passieren, ehe es in den letzten knapp zwölf Minuten noch einmal hoch herging. Zunächst gelang es dem VfB in Person von Burak Öktem selbst in Führung zu gehen und die Partie somit zu drehen. Doch zwei Minuten später sahen sich die Bottroper einer Unterzahlsituation ausgesetzt, da Sezer Akmisir die gelb-rote Karte sah. Der Offensivspieler hatte sich über eine Entscheidung des Linienrichters aufgeregt und sah daraufhin den Platzverweis. "Sezer muss da ruhiger bleiben", meinte Ata nach dem Spiel. Somit musste der VfB die letzten zehn Minuten in Unterzahl agieren. Und es sollte tatsächlich noch so kommen, dass der VfL Rhede zurückschlägt. In der 85. Minute ging der Ball vom Innenpfosten ins Tor von Schlussmann Marco Rinski. Bei dem 2:2 sollte es dann letzten Endes auch bleiben. "Ich bin mir sicher, dass wir mit elf Mann nicht noch Unentschieden gespielt hätten. Doch am Ende können wir mit dem 2:2 dann doch leben", so Ata, dessen Team zunächst einmal bis morgen die Abstiegsplätze verlassen hat und nun auf dem zehnten Tabellenplatz liegt.

Quelle: aufmplatz.net

TuS Buschhausen - VfB Bottrop II 5:4 (1:0)

KL B

TuS Buschhausen hat es schon wieder geschafft und einen Aufstiegsaspiranten geärgert. Gegen den Tabellendritten VfB Bottrop II reichte es letztlich doch noch zu einem Sieg. „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, gab TuS-Trainer Sven Posberg zu Protokoll. „Wir haben 60 Minuten echt super gespielt und den Gegner vor große Probleme gestellt.“ Auch Christian Paul von der VfB-Reserve gestand die Niederlage ein: „Die Niederlage war verdient, denn wir haben uns in der ersten Hälfte zu wenig bewegt und gedacht, wie gewinnen das Spiel von selbst.“ Das war allerdings nicht so. Es war in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, denn TuS stellte den VfB vor einige Probleme. Nach gerade einmal einer Viertelstunde brachte Jonat Hammermeister seine Farben in Front – 1:0 für den Gastgeber.  „Das 1:0 war ein Glücksschuss, eigentlich müssen wir mit einem Unentschieden in die Pause gehen“, bestätigte auch Paul, dass sich die Mannschaften im weiteren Verlauf neutralisierten. Nach dem Pausentee legten die Buschhausener dann los wie die Feuerwehr. Zunächst erhöhte Marcel Feld, dann Martin Nybye und zuletzt Emirhan Narin sorgte dafür, dass es zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff schon 4:0 für die Oberhausener stand. Damit sah das Spiel entschieden aus, doch wie sagt man so schön: „Im Fußball ist alles möglich.“ Und dem Sprichwort gemäß passierte es dann auch. Julian Stuchlik erzielte in der 66. Minute den Anschluss für die Bottroper. „Nach dem Anschlusstreffer haben wir auf einmal die Köpfe hängen gelassen und der Gegner hat sich neuen Mut geschöpft“, stellte Posberg fest. So brachten Marvin Küpperfahrenberg und erneut Stuchlik den VfB au 3:4 ran und Kai Barwich schaffte in der 79. Minute sogar den Ausgleich. Damit stand eine spannende Schlussphase bevor, in der sich beide Mannschaften nicht viel schenkten. Das glücklichere Ende hatten dann doch die Gastgeber. Daniel Taberne erzielte drei Minuten vor Ende das alles entscheidende 5:4. „Zum Glück sind wir doch noch aufgewacht und haben dann endlich wieder Glück gehabt und das 5:4 erzielt. Wir hatten das positive Ende auf unserer Seite“, freute sich Posberg nach einem emotionalen Spiel. Von einem glücklichen Ende konnte Paul nicht sprechen: „Natürlich muss ich meiner Mannschaft ein Lob aussprechen, dass sie nach dem 0:4 noch zurückgekommen ist. Allerdings ist auch klar, dass man sich nicht über eine Niederlage wundern braucht, wenn man nur 30 Minuten Fußball spielt. Natürlich haben wir dann alles nach vorne geworfen und ein Konter hat uns dann den Punkt gekostet. Wenn wir uns etwas cleverer anstellen, haben wir die Chance auf das 5:4, aber am Ende war es schlicht und ergreifend zu wenig.“ Christian Paul ärgerten auch viele Einzelaktionen: „Wir leben von unseren spielerischen Ansätzen, wollen den Ball viel laufen lassen. Allerdings haben viele unnötige Einzelaktionen das kaputt gemacht. Das war echt schlimm“, fand Paul abschließend deutliche Worte.

Quelle: aufmplatz.net

Barisspor III - VfB Bottrop III 1:6 (1:2)

KL C


Einen eindrucksvollen Sieg feierte der VfB beim bis dato punktgleichen Team von Barisspor III und setzte dabei für die Konkurrenz ein deutliches Ausrufezeichen. Immerhin war Barisspor das Team, das bisher als einziges dem Spitzenreiter BW Fuhlenbrock II einen Punkt abtrotzen konnte.

Ohne den gesperrten Denis Bieniek und mit Stand by-Torhüter Matthias Sprenger im Kasten trat der VfB an der Welheimer Straße an und brachte sich zunächst durch Standardsituationen in Front. Zweimal konnte Ulrich Misz per Kopf treffen, zwischenzeitlich hatten die Gastgeber ausgleichen können. Nach dem Seitenwechsel konnte der VfB auch aus dem Spiel heraus überzeugen und war deutlich feldüberlegen. Kevin Trost, erneut Ulrich Misz sowie Kai Schiel und Matthias Hürter schraubten das Ergebnis auf 6:1. "Ich bin stolz darauf, wie das Team heute aufgetreten ist, vor allem in der zweiten Halbzeit war das eine reife Leistung. Dass man so ein Spiel in der Art und Weise gewinnt, sollte uns einen deutlichen Schub an Selbstvertrauen geben."

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