Mit einem Punkt in die Winterpause

Mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen haben die VfB-Teams ihren Heimspieltag absolviert. Die erste Mannschaft kam in der Landesliga nicht über ein 1:1 hinaus und haderte sowohl mit dem Ergebnis als auch dem Schiedsrichter. Die Zweite verlor ihr Derby gegen den SV 1911 klar mit 0:4, zweistellig gewann dagegen die dritte Mannschaft gegen den VfR Ebel II.

VfB Bottrop – SF Niederwenigern 1:1 (0:1) 

LL


Einen Punktgewinn erkämpfte sich der VfB am Sonntag im Heimspiel gegen die SF Niederwenigern. Der Bottroper Landesligist war dabei kurz vor der Pause mit 0:1 in Rückstand geraten, konnte 13 Minuten vor dem Schlusspfiff aber durch Burak Öktem egalisieren. Dabei wäre gegen den Tabellenachten auch mehr drin gewesen. Der Rückstand auf das rettende Ufer ist allerdings weiter angewachsen. 

Nach drei Niederlagen in Serie hatte der VfB Bottrop am Sonntag die SF Niederwenigern zu Gast. Zwar ging die Mannschaft von Trainer Mevlüt Ata tabellarisch gesehen als Außenseiter in die Partie, wollte aber mit aller Macht zum Abschluss des Jahres nochmal etwas Zählbares einfahren. Letztlich sollte es zu einem Remis reichen. „Wichtig für uns ist, dass wir nicht mit einer Niederlage in die Winterpause gehen. Allerdings wäre heute auch der Sieg möglich gewesen“ meinte Christian Müller vom VfB Bottrop nach dem 1:1-Unentschieden gegen die SF Niederwenigern. „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und hatten auch einige Möglichkeiten“, so Müller weiter. Die Bottroper ließen ihre Chancen aber ungenutzt und mussten dann auch noch sieben Minuten vor der Pause einen Gegentreffer hinnehmen. Einen individuellen Fehler der Gastgeber bestrafte Niederwenigern eiskalt und erzielte die Führung. Mit dem 0:1 aus Bottroper Sicht ging es in die Pause. Im Laufe des zweiten Spielabschnitts übernahm der VfB immer mehr das Kommando. „Mit der Einwechslung von David Gajda haben wir mehr Stabilität in unser Spiel bekommen“, meinte Müller. 13 Minuten vor dem Ende belohnten sich die Hausherren dann auch für ihren Aufwand. Burak Öktem erzielte den verdienten Ausgleich. Gerade in eine gute Phase des VfB hinein folgte aber ein weiterer Rückschlag. Ibrahim Akkaya sah nach einem Foulspiel die Gelbe Karte, meckerte und flog mit Gelb-Rot vom Platz. „Das war natürlich unnötig“, ärgerte sich Müller. Letztlich blieb es beim Remis. „Der Punkt ist in jedem Fall verdient. Es wäre auch mehr drin gewesen. Allerdings hatten wir heute wieder einmal auch eine schlechte Schiedsrichterleistung“, meinte Christian Müller abschließend. Mit acht Zählern auf dem Konto überwintert der VfB Bottrop auf dem zwölften Tabellenplatz.

Quelle: aufmplatz.net



VfB Bottrop II - SV Bottrop 1911 0:4 (0:1)

KL B


Die 11er bleibt weiterhin dicht an dem Tabellenführer TB Oberhausen II ran und sicherten sich heute einen nach Aussagen von beiden Übungsleitern völlig verdienten 4:0-Sieg. „Es hätte auch noch durchaus höher ausfallen können“, berichtete 1911-Trainer Ralf Quabeck, der mit ansehen musste wie seine Schützlinge „viele riesen Möglichkeiten“ vergaben. Erst der Foulelfmeter in der 28. Minute brachte den Gästen die Führung, denn Daniel Pietryszek konnte vom Punkt aus sicher ein netzen und sorgte für den Genickbruch bei den Hausherren: „Bis zum 0:1 haben wir gut mitgehalten und auch ein, zwei gute Möglichkeiten gehabt, danach haben wir aufgehört Fußball zu spielen. Die Köpfe hingen dann tief bei den Spielern und die Laufbereitschaft hat gefehlt“, musste Übungsleiter Christian Paul zugeben. Der Führungstreffer war gleichzeitig auch der Halbzeitstand und somit war für den VfB noch alles drin.

 Doch die Rechnung haben sie ohne die Gäste gemacht. „In der zweiten Halbzeit waren wir einfach völlig dominant“, so Quabeck. „Gerade am Anfang haben wir dann wieder viele Chancen vergeben“, ärgerte sich der Cheftrainer über die Chancenverwertung seiner Elf. Doch in der 61. Minute brach Mathias Placzek den Fluch und schraubte die Führung auf 2:0 hoch. Und wenn das nicht schon genug wäre für die Hausherren gab es nur vier Minuten später den nächsten Dämpfer. Marcel Knizik sah die Rote Karte und wurde 25. Minuten vor Spielschluss Duschen geschickt. Anschließend folgten noch die Treffer drei und vier, von Michael Aniol und Marcel Jelitto. Tim Wiesinger sorgte in der 77. Minute noch für den Personalausgleich, doch zu diesem Zeitpunkt war die Partie schon gelaufen.

„Respekt an die Mannschaft. Wir hätten zwar noch weit aus höher gewinnen können, aber 4:0 ist trotzdem schon eine gute Leistung“, zeigte sich Quabeck am Ende zufrieden. Auf Seiten des VfB gab es keinen Grund zur Freude: „Das war ein Rabenschwarzer Tag für uns. 1911 hat verdient gewonnen und gut gespielt. Sie haben sehr gute Konterstürmer und haben sehr stark auf Konter gespielt, womit wir nicht klar kamen“, musste Paul zugeben. Doch der Übungsleiter zollte nicht nur dem Gegner Respekt, sondern übte auch Kritik an seiner Elf: „Man muss auch sagen, meine Jungs waren heute schlecht. Säulen aus der Mannschaft haben heute nicht ins Spiel gefunden und machten sehr viele individuelle Fehler, gerade im Spielaufbau konnten wir das nicht kompensieren“, erklärte Paul abschließend.

Quelle: aufmplatz.net



VfB Bottrop III - VfR Ebel II 10:0 (4:0)

KL C


Trainer Björn Schnieder hatte vor der Partie gegen Ebel davon gesprochen, dass sein Team bis Winter noch drei Pflichtsiege einfahren müsste. Die Pflicht hat die Dritte erfüllt und dabei gleich noch die Kür folgen lassen: Gegen die Ebeler Zweitvertretung hieß es am Ende sogar "zweistellig".

Schon nach zehn Minuten hatte Jörn Watterodt seine Farben in Führung geschossen, die Führung wurde bis zur 30. Minute durch Kai Schiel (2) und Ulrich Misz ausgebaut. Danach nahm der VfB etwas das Fuß vom Gas, konnte nach dem Seitenwechsel aber nochmal einen Gang hochschalten und spielte dann auch 45 Minuten Einbahnstraßenfußball. Matthias Hürter (2), Matthias Sprenger, nochmals Ulrich Misz (2) und Kevin Trost sorgten am Ende für das 10:0. "Wir haben uns vor dem Spiel zwei Dinge fest vorgenommen: wir wollten gewinnen und zudem was für unser Torverhältnis tun. Das hat die Mannschaft richtig gut umgesetzt", so das Fazit des Trainers.

 

 

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