Do

12

Mär

2015

Erste muss nach Nord, Spitzenspiel für Dritte

Einen Auswärts-Dreierpack bestreiten die Teams des VfB am Sonntag. Die Erste reist zum Derby nach Oberhausen und muss beim Tabellensiebten Sterkrade-Nord antreten, die Zweit- und Drittvertretung müssen bei Blau-Weiß Fuhlenbrock ran. Spannend und eventuell vorentscheidend wird es besonders für die Dritte, die als Tabellenzweiter beim Spitzenreiter Punkte entführen will. Allerdings sind die Vorzeichen mehr als miserabel.

Sterkrade-Nord - VfB Bottrop

LL, 15 Uhr


Neben zahlreichen Verletzungssorgen wurde VfB-Trainer Mevlüt Ata am vergangenen Wochenende auch von zwei privaten Schicksalsschlägen heimgesucht, als innerhalb kürzester Zeit seine Schwiegereltern verstarben. Dementsprechend stand auch die Trainingswoche unter diesen Vorzeichen. Personell hofft man im Lager der Schwarz-Weißen noch auf Entspannung bis zum Sonntag, denn in das Duell gegen Sterkrade-Nord geht der VfB als Außenseiter. Allerdings sollte das Team nach dem Rückrundenauftakt und dem Remis gegen den Liga-Dritten Arminia Klosterhardt Selbstvertrauen getankt haben.

BW Fuhlenbrock - VfB Bottrop II

KL B, 15 Uhr


Mit Rückenwind geht die Zweitvertretung (3.) in das Verfolgerduell bei Blau-Weiß Fuhlenbrock (4.). Den Rückrundenauftakt meisterte die Elf von Christian Paul mit einem 7:0-Erfolg souverän, nun geht es zu den punktgleichen Gastgebern nach Fuhlenbrock. Um Anschluss an die Ligaspitze zu halten darf der VfB nicht verlieren, möchte man Druck auf den Zweitplatzierten TB Oberhausen II ausüben sollte gar ein Auswärtssieg her.

BW Fuhlenbrock II - VfB Bottrop III

KL C, 13 Uhr

 

Es ist das Spiel, auf das die Mannschaft von Trainer Björn Schnieder in fünf Wochen Vorbereitung hingefiebert hat: Dem Auftritt beim Spitzenreiter, gegen den man nach dem unglücklichen Hinspiel noch eine Rechnung offen hat. Allein die Vorzeichen sind alles andere als günstig: Dank zahlreicher gravierender Verletzungen bangt der VfB darum, überhaupt elf Spieler für den Auftritt in Fuhlenbrock zusammen zu bekommen.

Max Roer fällt nach einem Handbruch weiter aus, Malte Steinberg steht ebenfalls nicht zur Verfügung, Stefan Wilms zog sich eine Schulter-Eckgelenkssprengung zu, Daniel Kaiser brach sich am Montag beim Training den Zeh, Kapitän Michael Chysky plagen Knöchelprobleme, Maik Trost konnte wegen einer Rippenprellung nicht trainieren, Björn Goldhammer ist nach einer Grippe gerade erst wieder genesen. Steffen Eichstädt fällt ebenfalls aus, Kai Schiel ist beruflich verhindert und die Stammkräfte Ulrich Misz, Matthias Hürter und Niklas Geilich kommen Samstag nacht erst aus dem Urlaub wieder. "Wir hätten uns natürlich gerne bessere Vorzeichen gewünscht, aber wir müssen es jetzt nehmen wie es ist. Unser Plan gegen Blau-Weiß sah sicher anders aus, jetzt wollen wir halt das Beste aus der Situation machen", hofft Schnieder trotz der Personalprobleme auf einen guten Auftritt seiner Mannen. Der Blick aufs Hinspiel macht allerdings wenig Hoffnung: Der VfB - damals noch in mehr als guter Besetzung - war zwar spielerisch gleichwertig, vorm Tor aber deutlich wenig abgebrühter als der Ligaprimus und verlor klar mit 1:4.

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