Trauer um Ursula Bannasch

Langjähriges Vorstandsmitglied des VfB Bottrop verstarb plötzlich und unerwartet. Der Stadt geht eine engagierte Bürgerin verloren, die sich ehrenamtlich nicht nur für den Sport und den VfB Bottrop, sondern auch für die Kultur in ihrer Heimatstadt eingesetzt hatte.

Die langjährige Geschäftsführerin des VfB Bottrop und Mitarbeiterin des Kulturamtes Ursula Bannasch ist tot. Die Nachricht traf völlig unerwartet und überraschend bei den Verantwortlichen des Vereins und der Stadtverwaltung ein und löste Trauer und Bestürzung aus. Ursula Bannasch wurde 77 Jahre alt und war seit vielen Jahren bis zu ihrem Tod ehrenamtlich tätig und setzte sich vor allem für die Kultur und den Sport in Bottrop ein. Beim VfB Bottrop war sie über 50 Jahre Mitglied und besetzte viele Jahre lang verschiedene Positionen im Vorstand des Vereins. Ursula Bannasch – von allen nur „Ulla“ genannt - hatte einst über die Handballabteilung den Weg in den Hauptverein und die Fußballabteilung gefunden. „Sie hatte immer das Wohl des Vereins im Auge und war immer bestrebt den Verein positiv darzustellen“, würdigt der Vorsitzende Benedikt Mies das langjährige Engagement von Ursula Bannasch.

 

Ursula Bannasch war in Bottrop bekannt als zupackende Frau der Tat. Nach ihrem Ruhestand setzte sie ihr ehrenamtliches Engagement unermüdlich fort. Oberbürgermeister Bernd Tischler bezeichnete den Tod von Ursula Bannasch als einen großen Verlust der Bottroper Stadtgesellschaft. „Ihr Wirken war ein großes Vorbild. Ihre pragmatische Art, die Dinge anzufassen, wird uns fehlen.“ Vor zwei Jahren gehörte Bannasch zu den Gründungsmitgliedern des ‚Kulturfördervereins Bottrop‘. „Auf Menschen, die solche Initiativen aufgreifen und umsetzen ist unsere Stadt angewiesen“, so Tischler, der den Angehörigen sein Beileid aussprach.

 

Bestürzung gibt es vor allem auch im Kulturamt der Stadt. „Ich bin zutiefst traurig über ihren Tod“, sagt Kulturamtsleiter Dieter Wollek über seine langjährige Mitarbeiterin, die auch nach der Pensionierung den Kulturbetrieb tatkräftig unterstützt hatte. „Ulla Bannasch war immer sehr gut vorbereitet und beherrschte ihren Job perfekt. Vor allem die Organisation und die Betreuung der Mitwirkenden wie bei beispielsweise bei der „Aida“ im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 hat sie mit Feuereifer betrieben.“ Auch für das Festival „Orgel plus“ war sie ein Aktivposten. „Ursula Bannasch war nicht nur zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde. Sie war eigentlich immer da. Sie steckte bis zu ihrem letzten Tag über beide Ohren in den Vorarbeiten zum Fliegenden Holländer“, so Wollek. Der Kulturbetreibe verliere durch ihren Tod für immer eine wichtige Persönlichkeit, die nur schwer zu ersetzen sei.

 

Text: hw / Stadt Bottrop

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Kommentare: 2
  • #1

    Ralf Gralik (Sonntag, 22 Mai 2016 14:25)

    Habe mit Bestürzung erst jetzt von Ullas Tod erfahren. Bin sehr traurig. Ulla war immer da, immer positiv und fair. Ein herber Schlag für den Vfb. Sie wird fehlen. RIP

  • #2

    Marvin Höner (Dienstag, 26 Juli 2016 16:23)

    Trauriger Weise erfahre ich erst jetzt. 5 Monate später, davon. Unfassbar tragisch für die Familie und den VfB. Eine sehr engagierte Frau, mit der man auch über Fußball sprechen konnte. In meinem ersten Jahr bei VfB durfte ich sie und Ihren Mann kennenlernen. Bin sehr dankbar dafür. Tolle Frau!