Ein Punkt des Kampfes in Haldern

Mit zahlreichen Ausfällen, insbesondere im Offensivbereich, mühte sich der VfB Bottrop zu einem erkämpften 1:1-Unentschieden in Haldern. Dabei kamen die Hiobsbotschaften schon vor dem Spiel...

SV Haldern - VfB Bottrop 1:1 (0:0)

(Bezirksliga, 23.Spieltag)

 

 

Pierre Weyerhorst und Mittelfelddirigent Nico Andreadakis mussten bereits ihre Teilnahme beim Spiel vor der Abfahrt absagen, beim Aufwärmen verletzte sich auch Kevin Dämmer, der zwar auf die Zähne biss, aber nach der Anfangsphase ebenfalls rausmusste. Die personelle Lage war dünn, der Rasenplatz tief und unkomfortabel, der Gegner, vorwiegend mit langen Bällen operierend, bissig und kämpferisch für den Klassenerhalt. So ähnelte der erste Durchgang eher einem Kampfspiel, das sich zwischen den Strafräumen abspielte, unsereins versuchte sich am Spielaufbau, Haldern scheiterte zumeist mit langen Schlägen und dem Kameraden Zufall an einer gut harmonierenden Hintermannschaft. "Von Laufwegen und Kreativität konnte man offensiv und auf dem Platz natürlich wenig erwarten", sagte Ata, "aber die Jungs haben alles reingeschmissen und viel gekämpft und investiert, sodass das 1:1 schon in Ordnung geht. Es wäre ärgerlich, so ein Spiel zu verlieren." Danach sah es nämlich kurz vor Schluss aus, als ein langer Ball auf SVH-Kapitän Bauhaus durchrutschte und dieser die Hausherren in Front brachte. Erst zehn Minuten vor dem Ende erlöste Bayhoca, der angeschlagen spielte, seinen VfB - zuvor war er noch mit einem Freistoß an Halderns Keeper gescheitert, nun traf er aus wenigen Metern mit einem - zugegeben - haltbaren Schuss zum leistungsgerechten Remis.

Jetzt warten mit dem Kreispokalspiel gegen Osterfeld und dem Ligaspiel gegen Königshardt zwei schwierige Begegnungen auf die Mannen von Mevlüt Ata, auf die Kämpfer vom Lindenstadion.

 

Glück Auf

Tristan Berghoff

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0