Zweite meldet sich eindrucksvoll zurück

Nach der bitteren Niederlage in der Vorwoche meldete sich die zweite Mannschaft des VfB Bottrop am heutigen Sonntag eindrucksvoll zurück. Gegen die Reserve von BV Osterfeld gelang dem VfB ein nie gefährdeter 6:3 (4:0)-Erfolg. "Ich freue mich über eine starke erste Halbzeit und ärgere mich über drei dumme Gegentore", so das Fazit von Trainer Lepori.

VfB Bottrop II - BV Osterfeld II 6:3 (4:0).

DAvid van Bruck erzielte das schönste Tor des Tages.
DAvid van Bruck erzielte das schönste Tor des Tages.

"Am Ende zählen die drei Punkte, es war uns unheimlich wichtig, ein Zeichen zu setzen und die ersten Zähler zu sammeln", weiß Trainerkollege Alex Teichert. Und die Mannschaft verstand sofort, war von Beginn an hellwach und drängte früh auf ein Erfolgserlebnis. Im Gegensatz zur Vorwoche stellte das Trainerteam hinten auf Dreierkette um. Zudem kamen mit Bröggelwirth im Tor, Jan Kania, David Gajda und Martin Renneberg vier neue in die Startelf. "Wir haben von Beginn an gezeigt, dass wir heute was reißen wollen, schließlich muss man sogar sagen, dass das Ergebnis deutlich höher hätte ausfallen müssen", so Lepori. Aber der Reihe nach. Nachdem Florian Röhring, heute zweite Sturmspitze, noch die erste Großchance liegenließ, machte er es bei der Zweiten besser. Ein strammer Rechtsschuss saß zur 1:0-Führung. Und der VfB blieb dran, Maurice Riesner traf technisch stark die Latte, Wesley Bakalorz scheiterte im Eins-gegen-Eins am Osterfelder Torwart. Besser machte es Martin Renneberg, der sich den Ball erst hoch zurechtlegte und dann ein wahres Pfund abfeuerte. Der Ball schlug zum 2:0 in die Maschen ein. Weiter spielte nur der VfB. Riesner und van Bruck ließen das dritte Tor noch liegen, ehe es Dennis Hiddemann vorbehalten war, den dritten Treffer zu erzielen. Noch kurz vor der Pause traf David van Bruck mit dem schönsten Tor des Tages, eine Flanke von Röhring lupfte er volley aus sechszehn Meter ins Tor. "War natürlich so gewollt", zwinkerte der Torschütze. So ging es in die Pause ohne irgendwas hinten zugelassen zu haben.

Jan Kania machte einen soliden Job in der Abwehr.
Jan Kania machte einen soliden Job in der Abwehr.

"Uns war es wichtig, dass wir genau so weiterspielen. Klar kann man nicht neunzig Minuten so anpressen wie wir das in der ersten Hälfte gemacht haben, aber wir haben vor allem vor den ersten zehn Minuten im zweiten Abschnitt gewarnt", so Teichert. Doch zum Unverständnis der Trainer verlor der VfB im zweiten Abschnitt ein wenig den Zugriff. Die Folge war der erste Gegentreffer durch Elfmeter nach Foulspiel von Maurice Riesner. Doch Kapitän Marco Wilbahn gab die prompte Antwort und stellte auf 5:1, der Pfosten verhinderte das 6:1 durch Florian Röhring. Stattdessen gab es den zweiten Elfmeter und den zweiten Treffer für BVO. Keeper Marc Bröggelwirth senste zuvor den BVO-Stürmer um. Doch wieder antwortete der VfB umgehend, der eingewechselte Laufhütte bediente den eingewechselten Kutz, der nur noch einschieben musste. Und als alle mit dem Schlusspfiff rechneten, verlor der sonst so emsige Renneberg völlig unnötig den Ball und BVO kam zum dritten Treffer. "Grundsätzlich können wir uns über die ersten drei Punkte freuen, aber wir müssen noch einige Fehler abstellen, wie beispielsweise bei allen Gegentoren. Dazu müssen wir unserer zahlreichen Chancen einfach besser nutzen. Aber es wird Woche für Woche besser", resümierte Lepori.

 

VfB Bottrop II: Bröggelwirth, Kania, Teschke, Wilbahn, Renneberg, Gajda (76. Heinz), van Bruck (66. Kutz), Bakalorz (46. Laufhütte), Riesner, Röhring, Hiddemann (59. Podschadel).

Tore: 1:0 Röhring (12./Gajda), 2:0 Renneberg (23./Bakalorz), 3:0 Hiddemann (28./Wilbahn), 4:0 van Bruck (43./Röhring), 4:1 (FE/52.), 5:1 Wilbahn (61./Riesner), 5:2 (FE/81.), 6:2 Kutz (82./Laufhütte), 6:3 (89.).

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