VfB Bottrop stürmt ins Pokalhalbfinale

Es war die erhoffte Reaktion. Der VfB Bottrop zeigte nach dem mageren Auftritt am Wochenende beim 1:1 gegen Schlusslich BW Oberhausen Charakter und zog ins Halbfinale des Kreispokals ein. Auf der Asche von SuS 21 Oberhausen gab es gegen den A-Ligisten einen deutlichen 7:0 (3:0)-Erfolg.

 

Marcel Brenne eröffnete den Torreigen und traf insgesamt doppelt.
Marcel Brenne eröffnete den Torreigen und traf insgesamt doppelt.

„Ich bin froh, dass wir uns heute von einer ganz anderen Seite präsentiert haben, beim Warmmachen habe ich schon gemerkt, dass wir viel fokussierter als noch am Wochenende waren“, so Trainer Patrick Wojwod, der einen exzellenten Auftakt im Schleusepark erlebte. Denn mit den ersten beiden Chancen ging der VfB schon früh mit 2:0 in Führung. Marcel Brenne und Kudret Kanoglu trafen. Trotz rauher Gangart der Gastgeber hatten die Schwarz-Weißen das Spiel im Griff und konnten vor der Pause noch das 3:0 durch Hussein Solh nachlegen. „Es ist natürlich sehr dankbar so früh in Führung zu gehen. Und mit dem 3:0 war dann auch eigentlich schon der Deckel drauf“, resümierte Wojwod, der im Laufe der zweiten Halbzeit noch vier Mal wechselte. Kurz nach der Halbzeit erzielte der gerade eingewechselte Gino Pöschl das 4:0, im Laufe der Partie legten Steinmetz, Brenne und Harm zum 7:0-Endstand nach.

Hussein Solh machte kurz vor der Pause den Deckel drauf.
Hussein Solh machte kurz vor der Pause den Deckel drauf.

„Ich bin heute sehr zufrieden, klar hatte Schleuse im zweiten Abschnitt auch einige Abschlussmöglichkeiten, aber auch wir haben noch was liegen gelassen. Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend, jetzt freuen wir uns auf das Halbfinale“, erklärte der Bottroper Übungsleiter. Im Halbfinale trifft der VfB Bottrop im heimischen Jahnstadion auf den Landesligaspitzenreiter Sterkrade Nord. „Wir freuen uns auf das Spiel, die Nordler sind der Favorit und Emotionen werden in dieser Begegnung nicht ganz die große Rolle spielen“, freut sich Wojwod.

 

 

 

VfB Bottrop: Schürmann, Solh, Uslu, Istek (61. Figielek), Harm, Steinmetz, Wunder (52. Mali), Dyballa (46. Pöschl), Kanoglu, Güney (46. Nawzad), Brenne.

Tore: 0:1, 0:6 Brenne (18./82.), 0:2 Kanoglu (21.), 0:3 Solh (42.). 0:4 Pöschl (49.), 0:5 Steinmetz (62.), 0:7 Harm (85.).