VfB mit Arbeitssieg bei Hohenbudberg

Der VfB Bottrop ist nun auch punktetechnisch endlich im Jahr 2022 angekommen. Nach dem Spielabbruch gegen SC 20 Oberhausen und der Spielabsage gegen den SV Rhenania konnte das Team von Trainer Patrick Wojwod endlich einen Dreier bejubeln. Der war aber alles andere als einfach einzufahren. Beim Abstiegskandidaten ESV Hohenbudberg erarbeitete sich der VfB einen 3:1 (2:1)-Erfolg, der erst in der Schlussminute durch einen Treffer von Okan Solak unter Dach und Fach gebracht wurde.

ESV Hohenbudberg - VfB Bottrop 1:3 (1:2).

„Ganz ehrlich, ich frage mich warum wir es einfach so spannend machen mussten. Wir waren spielerisch komplett überlegen, führen früh mit 2:0 und bringen den Gegner dann durch individuelle Fehler wieder zurück ins Spiel. Dann machen wir vorne die besten Chancen nicht rein. Völlig unnötig“, ärgerte sich VfB-Trainer Patrick Wojwod. Im nächsten Atemzug wusste er aber auch: „Es zählen nur die drei Punkte. Nicht mehr und nicht weniger!“ Der eingewechselte Okan Solak erlöste sein Team aus dem Gewühl heraus mit dem Treffer zum 3:1. 
Zuvor begann es alles nach Plan für die Männer aus dem Jahnstadion. Fatih Candan wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte er selbst. Wenig später erhöhte Can Ucar auf 2:0. Doch die Hintermannschaft wurde nachlässig, so das der Gastgeber, der nie aufsteckte, zum Anschluss traf. So ging es auch in die Pause. Es folgte auf einem Acker von Fußballplatz ein Schlagabtausch, bei dem der VfB die besten Chancen liegen ließ und Hohenbudberg nach Standards immer brandgefährlich war. „Wir können froh sein, dass Joel Frenzel wieder einen starken Tag erwischte“, weiß Wojwod. Solak machte dann den Deckel drauf, die Punkte gehen nach Bottrop. 

 

VfB Bottrop: Frenzel, Pieritz, Wunder, Müller, Ucar, Owusa Ansah (79. Jemaiel), Berbero (56. Fojcik), Köse (65. Solak), K.Kanoglu, Aksap, Candan (68. Ünal).

Tore: 0:1 Candan (FE/5./Candan), 0:2 Ucar (11.), 1:2 (17.), 1:3 Solak (90.+1).