Niederrheinpokalaus nach Verlängerung

Nach der ersten Runde des Niederrheinpokals ist Schluss. Der VfB Bottrop kann trotzdem erhobenen Hauptes aus dem Abend gehen. Denn gegen den Oberligisten VfB Homberg hielt man 120 Minuhen Paroli, verkaufte sich prima und war dem Einzug in die nächste Runde nahe. Am Ende stand es 2:3 (2:1;2:2) aus Bottroper Sicht,

VfB Bottrop - VfB Homberg 2:3 (2:1; 2:2).

Der VfB Bottrop konnte sich in der ersten Runde des Niederrheinpokals prächtig verkaufen. Gegen den Oberligisten VfB Homberg war ein Klassenunterschied zu keiner Zeit der Partie zu sehen. Und das nicht über neunzig Minuten, sondern gar über 120. Trainer Michael Schrank wusste dennoch nicht wie ihm nach dem Spiel zumute sein sollte. "Wir müssen das Positive rausnehmen, wir haben gegen einen Oberligisten taff dagegengehalten, haben uns gut verkauft. Mit dem Auftritt meiner Mannschaft bin ich einverstanden", so der Übungsleiter, der aber beipflichtet: "Die Verlängerung hat natürlich ganz schön Körner gekostet. Jetzt regenerieren wir uns erst einmal und bereiten uns auf Sonntag vor. Da wird es mit Sicherheit übrigens ein ganz anderes Spiel."

Der VfB Bottrop kam gut in die Partie rein, zeigte von Beginn an den Willen, hier etwas Reißen zu wollen. Und so fiel auch der erste Treffer für die Hausherren sehr früh. Fatih Candan setzte sich durch, sein Schuss prallte an den Pfosten und von da aus staubte Dennis Weyandt aus kurzer Distanz ab. Besser hätte man sich den Start nicht wünschen können. Und obwohl es die ganze Zeit ein ausgeglichenes Spiel war, kamen die Gäste mit der ersten Chance zum Ausgleich. Die Homberger kombinierten sich einfach durch, beim Abschluss ließ Cedrick Hupka Keeper Joel Frenzel dann keine Chance. Kurz vor der Pause wurde der VfB stärker, hätte schon durch Murat Berbero die Führung erzielen müssen, doch sein Kopfball aus kurzer Distanz landete nur am Innenpfosten. Bessrer machte es da Youngster Dennis Weyand quasi mit dem Pausenpfiff. Aus rund zwanzig Metern erzielte er die Führung mit einem Treffer der Marke Traumtor. So ging es in die Pause.

Was nun folgte war ein offener Schlagabtausch. Bereits zehn Minuten nach der Pause kamen die Gäste zum Ausgleich, doch die Bottroper steckten nie auf. Im zweiten Abschnitt gab es zwar Phasen, in denen sich der VfB zu tief in die eigene Hälfte drücken ließ, doch diese überstanden sie immer schadlos. Kurz vor Ende hatte dann Rene Biskup den Big Point auf dem Fuß, doch seinen Schuss parierte Homberg-Tormann Luca Alexander Happe richtig stark. Somit musste die Verlängerung herhalten, in der am Ende der Oberligist den längeren Atem haben sollte. Sakaki Ota erzielte den Siegtreffer. Der VfB versuchte zwar noch einmal alles um den Ausgleich zu erzielen, doch wirklich gefährlich kam man nicht mehr vors Tor. "Wir nehmen das Positive jetzt mit und können mit Selbstvertrauen am Sonntag in die Landesliga starten, denn da wollen wir unbedingt drei Punkte holen", so das Fazit von Trainer Michael Schrank.

 

VfB Bottrop: Frenzel, Solh, Tekin, Steinmetz (90. Kodaman), Owusu Ansah, Weyandt (46. Cin), Berbero (46. Köksal), Miyanyedi (110. Aksap), Knapp (46. Stöhr), Biskup, Candan.

Tore: 1:0 Weyandt (Candan/4.), 1:1 Hupka (15.), 2:1 Weyandt (45.), 2:2 Ishizaki (54.), 2:3 Ota (99.).