Frühes Pokalaus trotz Chancenwucher

Der VfB Bottrop muss im Kreispokal bereits in der zweiten Runde die Segel streichen. Gegen den Bezirksligisten SW Alstaden setzte es für die Mannschaft von Trainer Michael Schrank eine 1:2 (0:1)-Niederlage. Schrank sprach zwar von einer spielerisch guten Leistung monierte aber die Chancenverwertung. 

SW Alstaden - VfB Bottrop 2:1 (1:0).

Das hatte man sich im Lager der Schwarz-Weißen mit Sicherheit ganz anders vorgestellt. Während der VfB bedröppelt vom Platz ging, feierten die in grün gekleideten Alstadener den Einzug in die nächste Runde. Doch so weit hätte es gar nicht kommen müssen. "Ich habe insgesamt 17 gute Torchancen gezählt, wenn du davon nur eine rein machst, dann brauchst du dich nicht wundern, wenn man nicht gewinnt. Wir wären gerne so lange wie möglich im Pokal dabei gewesen", haderte Schrank. Nun ist der Titelverteidiger also raus. "Die Ansetzung ist in meinen Augen auch ein wenig unglücklich. Nach zwei englischen Wochen hintereinander wirken einige meiner Jungs müde, auch wenn wir heute ohne den ein oder anderen Stammspieler gespielt haben", so Schrank. Fatih Candan und Alpay Cin waren beispielsweise nicht mit von der Partie.

Bereits nach zwei Minuten vergab Rene Biskup eine große Chance für den VfB. Wenig später musste VfB-Schlussmann Felix Schürmann hinter sich greifen, Patrick Szovan traf für die Hausherren. Der VfB übernahm im Laufe des Spiels immer mehr die Initiative, der Ausgleich sollte aber nicht gelingen, Alstaden setzte immer wieder Nadelstiche, Raphael Steinmetz traf gar den Pfosten. Als der VfB den Druck immer mehr erhöhte stellte Marcel Knizik auf 2:0. Trotz zahlreicher Chancen sollte mehr als der Anchlusstreffer durch Dennis Weyandt nicht herausspringen. "Jetzt konzentrieren wir uns komplett auf die Liga, am Samstag geht es schon weiter", weiß Schrank.

 

VfB Bottrop: Schürmann, Kodaman, Solh, Tekin, Stöhr (46. Miyanyedi), Aksap (75. Drechsler), Müller, Knapp, Biskup (60. Steinmetz), Weyandt, Berbero (60. Köksal).

Tore: 1:0 Szovan (6.), 2:0 Knizik (56.), 2:1 Weyandt (79.).