Topspiel bei Adler Osterfeld

Der frischgebackene Stadtmeister darf sich heute als 2. Platz mit dem 3. Platzierten Adler Osterfeld messen im Rennen um die Vizemeisterschaft. Die 3. Beste Defensive der Liga trifft auf die 2. Beste Defensive der Liga, also kann hier schon jedes Tor entscheidend sein im Kampf um den Sieg. Im Hinspiel verzweifelten die VfBer am Defensivverbund der Osterfelder und fingen sich zwei Konter zum 0:2 Endstand. Heute am 14.Mai sollte es anders werden. Zwar konnte der VfB bei weitem nicht auf den ganzen Kader zurückgreifen, Adler hatte aber ein ähnliches Problem.

Die Anfangsphase verlief zunächst wie sie erwartet wurde. Zwei taktisch starke Mannschaften ließen kaum etwas anbrennen. Der VfB hatte überwiegend Ballbesitz, konnte aber kaum etwas mit diesem Ballbesitz anfangen. Nach dem abtasten in der Anfangsphase wurde der VfB immer Angriffslustiger. Über die Außen gelang dem VfB immer mehr. Adem Oruc und Can Türkmen konnten immer wieder wichtige Raumgewinne erzielen. Über die Mitte ging kaum etwas da dort Adler sehr konsequent und solide verteidigte. Die Großchance hatte Adem Oruc in der 1. Halbzeit als er über die linke Seite in den Strafraum zog und nur knapp das Tor verfehlte. Adler kam auch immer wieder über die außen und konnte sich ebenfalls Möglichkeiten erarbeiten. Unterm Strich geht das 0:0 nach den ersten 35 Minuten völlig in Ordnung da beide Teams kaum Großchancen hatten.

 

Nach einer taktisch geprägten und sehr zähen 1. Halbzeit startete die 2. Halbzeit zunächst ähnlich. Zwar gab es nun auf beiden Seiten mehr Torchancen aber beide Torhüter und beide Defensivverbünde konnten zunächst die Null halten. Die Partie wurde immer schneller, aggressiver und inzwischen durch viele Fouls geprägt. Allen war klar, wer hier das erste Tor schießt gewinnt die Partie. In den letzten Minuten war es Omid Hashimi, der über die rechte Außenseiten immer wieder gefährlich vors Tor kam. Eine Minute vor Abpfiff gelang Omid wieder ein Lauf über die rechte Seite, diesmal konnte er in den Strafraum ziehen und den Ball rüber legen auf Bünyamin Damar. Bünyamin nahm den Ball mit der Brust an und kloppte die Kugel ins Tor. Als das Netz am zappeln war gab es kein halten mehr! Alle Feldspieler und die komplette Auswechselbank stürmte aufs Feld und feierte den Siegtreffer. Es war nach Alstaden der 2. Last-Minute-Sieg der VfBer. Der Jubel war groß und die Erleichterung endlich diese starke defensive geknackt zu haben gigantisch. Auch zahlreiche angereiste Familienangehörige feierten den späten Sieg des VfBs mit den Jungs. Man muss die engagierten Eltern wirklich loben, die jedes Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machen! So einen starken Zusammenhalt während den 70 Minuten gibt es selten.

 

Die Truppe von Kevin Pietrucha, Fabian Sosna, Thimo Lau und Aycal Cakoglu hat also die Stadtmeisterschaft sicher und ist im Rennen um die Vizemeisterschaft ein ganzes Stück dem Ziel näher gekommen. Man hat also gegen Fortuna am letzten Spieltag alles in eigener Hand bevor man dann im WAZ Pokal Finale auf den Kreisliga A Meister und Oberhausener Stadtmeister Arminia Klosterhardt trifft.

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