VfB stürmt auf Platz sechs

Die erste Mannschaft des VfB Bottrop ließ in der Bezirksliga Gruppe sechs aufhorchen und konnte den Tabbellenfünften Vogelheimer SV deutlich mit 3:0 (1:0) bezwingen. Damit rückte die Mannschaft von Trainer Patrick Wojwod bis auf Platz sechs vor.

Danny Steinmetz überragte in ungewohnter Rolle.
Danny Steinmetz überragte in ungewohnter Rolle.

Wurde vor einigen Wochen noch alles schlecht geredet beim VfB, hat sich mittlerweile die Lage entspannt. Untermalt wird dies durch den deutlichen Sieg gegen eine ambitionierte Vogelheimer Mannschaft und das Erklimmen des sechsten Tabellenplatzes. "Es war am Ende ein völlig verdienter Sieg und so langsam entwickelt sich ein Team, was in der Lage ist, den Zuschauern Unterhaltung zu bieten", freute sich Trainer Patrick Wojwod nach dem Spiel. Dabei musste er vor dem Spiel einige Umstellungen vornehmen und hatte deshalb vor dem Start der Partie ein etwas mulmiges Gefühl. "Das hat sich aber nicht bestätigt, die Umstellungen haben gegriffen, besonders ein Clou", so Wojwod weiter. Gemeint war sein Offensivspieler Danny Steinmetz, der gegen Vogelheim als Innenverteidiger auflief und einen klasse Job machte. "Das war der Schlüssel zum Erfolg", so Wojwod. Steinmetz spielte gegen Vogelheims Kapitän und Torjäger Stephan Nachtigall und ließ diesen an diesem Tag wahrlich alt aussehen. Der VfB stand also hinten stabil und diese Stabilität wurde von der ganzen Mannschaft transportiert. Gino Pöschl gelang schon relativ früh im Spiel die 1:0-Führung per Elfmeter, was dem Team weitere Sicherheit geben sollte. So ging es in die Pause. "Uns war klar, dass nach Wiederanpfiff Vogelheim aufs Gaspedal drücken und weiter anrennen würde. Aber wir haben dagegengehalten und standen weiter stabil", lobte Wojwod. Und vorne nutzte man auch endlich die Chancen. Marvin Stanczyk traf nach schöner Vorarbeit von Marius Dyballa zum 2:0 und legte Marcel Brenne dann auch noch das 3:0 auf. So kann es weiter gehen.

 

VfB Bottrop: Frenzel, Steinmetz, Istek, Uslu (70. Kiefer), Berbero (83. Kania), Wunder, Harm, Stanczyk, Dyballa (77. Türkü), Pöschl, Brenne.

Tore: 1:0 Pöschl (FE/18.), 2:0 Stanczyk (Dyballa/56.), 3:0 Brenne (Stanczyk/85.).