VfB Bottrop rüstet auf!

Das es für die erste Mannschaft auch in der kommenden Saison ambitioniert zu Werke gehen soll, wurde nun in Sachen Neuzugängen Nägel mit Köpfen gemacht. Gleich vier Kicker und ein neuer Torwarttrainer verstärken das Team von Trainer Patrick Wojwod in der kommenden Spielzeit. Wir heißen Peter Heinz, Samet Kanoglu, Chris Pieritz, David Fojcik und Kevin Schyra herzlichst bein VfB Willkommen.

Peter Heinz (VfB Speldorf)

Peter Heinz und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz
Peter Heinz und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz

Peter Heinz ist mit seinen 19 Jahren der jüngste im Bunde, hat aber in seinem ersten Seniorenjahr direkt in der Landesliga Fuß gefasst. In der aktuellen Saison hat er beim VfB Speldorf acht Mal das Trikot in der Liga getragen. Wenn es nach ihm geht, soll es nun beim VfB Bottrop mindestens so weitergehen. "Ich erhoffe mir hier beim VfB natürlich viel Einsatzzeit und will mich so gut es geht weiterentwickeln", so Heinz, der im defensiven Mittelfeld oder in der Innenverteidigung zu Hause ist. Bereits in der vergangenen Spielzeit gab es Gespräche zwischen ihm und dem VfB Bottrop, doch da hatte er dem VfB Speldorf bereits seine Zusage gegeben. Nun hat es dann doch geklappt und darüber ist Trainer Patrick Wojwod froh: "Wir haben uns nun punktuell auf wenigen Positionen wo wir noch Bedarf gesehen haben, verstärkt. Und Peter Heinz ist ein entwicklungsfähiger Junge, der uns mit Sicherheit weiterhelfen wird." Seine Jugendzeit verbrachte Heinz beim VfB Speldorf und bei Arminia Klosterhardt.

Chris Pieritz (Adler Osterfeld)

Chris Pieritz und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz
Chris Pieritz und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz

"Einer der talentiertesten und besten Innenverteidiger der Liga", freut sich Trainer Patrick Wojwod über seinen Neuzugang von Adler Osterfeld. "Ich hatte ja schon Kontakt mit Patrick, als er noch Trainer der A-Jugend bei Adler war. Die Gespräche waren sehr positiv, so dass es nach vier Jahren bei Adler Osterfeld nun mit dem Wechsel geklappt hat", so der 22-jährige Pieritz, der ebenso wie die anderen ambitioniert in die neue Spielzeit geht. "Klar, ich möchte viel spielen, aber das auch erfolgreich, ich denke ich werde mich beim VfB auch noch weiterentwickeln und steigern können", gibt Pieritz zu Protokoll. "Chris hatte schon die ganze Zeit Möglichkeiten wechseln zu können, auch zu Vereinen die höherklassig spielen. Umso mehr freut es uns natürlich, diesen Jungen zu uns gelotst zu haben", freut sich Wojwod. In der Jugend war Pieritz für den SV Rhenania, BW Oberhausen und SG Osterfeld aktiv.

David Fojcik (SC 20 Oberhausen)

David Fojcik und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz
David Fojcik und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz

David Fojcik ist im Kreis 10 eines der bekanntesten Gesichter. Der mittlerweile 32-jährige hat in seiner Laufbahn schon einiges erlebt, schnupperte zudem bereits Oberligaluft. Nun konnte der VfB ihn vom Ligakonkurrenten SC 20 Oberhausen loseisen. "Ich brauchte einfach mal eine Veränderung und man muss wirklich sagen, der VfB hat sich ganz stark um mich bemüht", erklärt Fojcik, der beinahe schon vor der laufenden Saison bei uns gelandet wäre. Am Ende ist er aber doch bei seinem SC 20 geblieben. "Der Jungs wegen", so Fojcik. Nun wird die pfeilschnelle und offensive Allroundkraft im Jahnstadion auf Torejagd gehen und darauf freut er sich bereits: "Ich möchte erfolgreichen Fußball spielen und oben angreifen. Bisher waren alle meine Teams, bei denen ich gespielt habe, ambitioniert. Und das soll auch hier so sein. Ich denke, ich kann einiges meiner Erfahrung an die Jüngeren weitergeben." "Wir wollten David schon vergangene Saison holen, weil jeder weiß, was für Qualitäten er besitzt. Er wird uns helfen, auch in Zukunft ergolgreich sein zu können und unsere Ziele zu erreichen. Alleine die statistischen Daten von ihm aus der laufenden Saison sprechen eine Sprache für sich", so Wojwod. In den vergangenen drei Jahren beim SC 20 Oberhausen erzielte Fojcik 40 Tore und bereitete 21 weitere vor.

Samet Kanoglu (Arminia Klosterhardt)

Samet Kanoglu, Vorsitzender Eddy Kaya und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz
Samet Kanoglu, Vorsitzender Eddy Kaya und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz

Das die Wahl als Transferziel in diesem Sommer auf Samet Kanoglu fallen würde, dürfte für viele keine Überraschung sein. Immerhin spielt seit dem Winter sein älterer Bruder Kudret beim VfB und gemeinsam sind sie für die A- und E-Jugend des VfB verantwortlich. "Es gab mehrere Faktoren, warum ich mich für den VfB entschieden habe. Natürlich ist mein Bruder ein großer Faktor, natürlich will ich wieder liebend gern mit ihm zusammen spielen. Aber die Gespräche mit dem VfB waren insgesamt sehr gut. Man will hier was aufbauen und darauf habe ich Bock. Ich will mit dem VfB aufsteigen und gerne etwas länger hier bleiben", äußert sich Kanoglu zu seinem Wechsel. Denn der mittlerweile 25-jährige ist nicht gerade für seine Standhaftigkeit bei seinen Vereinen bekannt. So spielte er im Seniorenbereich bereits für Arminia Klosterhardt, Barisspor, Hönepel Niedermörmter, Viktoria Heiden, in der Türkei, YEG Hassel, SpVg Schonnebeck, VfR Ebel und SV Rhenania. Für die Arminia erzielte er in dieser Spielzeit zwölf Tore, nun wird er im VfB-Trikot die gegnerischen Abwehrreihen schwindelig spielen.

Kevin Schyra (TW-Trainer/Arminia Klosterhardt)

Kevin Schyra und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz
Kevin Schyra und Trainer Patrick Wojwod. Bild: Aufm Platz

Mit Kevin Schyra hat unsere erste Mannschaft nun endlich auch den Posten des Torwarttrainers adequat besetzt. Der 28-jährige kommt von Arminia Klosterhardt und war dort in der laufenden Saison ebenfalls für die Keeper verantwortlich. Davor war er in selbiger Position bei GA Sterkrade aktiv, wo er auch selbst noch als Torwart die Schuhe schnürte. Doch eine Verletzung zwang ihn zum Aufhören. "Ich freue mich hier auf meine neue Aufgabe beim VfB, ich denke, wir können noch das ein oder andere aus den Torhütern hier herauskitzeln", so Schyra. Immerhin hat auch er eine kleine VfB-Vergangenheit. In de E-Jugend trug er das Schwarz-Weiße VfB-Trikot.

Wir wünschen allen fünf Neuzugängen viel Erfolg beim VfB und heißen Euch herzlichst in der VfB-Familie willkommen!